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Fussball-Verbandsliga : Waskönigs eindeutige Forderung: „Mannschaft muss jetzt zeigen, dass sie Charakter hat“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die unerwartete 1:3-Heimschlappe gegen den MTV Dänischenhagen schüttelte Stephan Waskönig nicht so leicht aus den Kleidern.

Vor dem Auswärtsspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost bei der TSG Concordia Schönkirchen (heute, 15 Uhr) ist die Forderung des Trainers des Rendsburger TSV deutlich. Eine Wiedergutmachung der Leistung aus der Vorwoche steht außer Frage: „Die Mannschaft muss jetzt zeigen, dass sie Charakter hat. Es geht einfach nicht, dass nur einige Spieler alles geben, und der Rest sich nicht einbringt. Dass es auch anders geht, haben die Jungs in sechs Spielen, in denen wir ungeschlagen blieben und 14 Punkte holten, bewiesen. Da müssen wir wieder hin“, sagt der RTSV-Trainer unmissverständlich.

In der Tat hat der RTSV in der letzten Partie wertvolle Punkte verschenkt und ist von Rang sieben auf den neunten Tabellenplatz abgerutscht. Die Darbietung der Vorwoche wird Auswirkungen auf die Aufstellung in Schönkirchen haben. Namen wollte Waskönig allerdings im Vorfeld nicht nennen. Das will er nach den Trainingseindrücken entschieden, und da wird der Coach diesmal besonders genau hinschauen. Auch mit Blick auf die taktische Ausrichtung will Waskönig umstellen. Es wird wieder eine Viererkette verteidigen, während das Mittelfeld wohl unverändert bleibt. Im Angriff steht Dennis Schnepel nach Ablauf seiner Sperre wieder zur Verfügung. „Er hat gut trainiert und sich seine Aufstellung verdient“, sagt der RTSV-Trainer, der auf Nico Schrum (beruflich verhindert) verzichten muss.

In Schönkirchen wartet auf die Rendsburger ein Team, das bisher nicht mit konstanten Leistungen überzeugt hat. Zudem hat der RTSV-Trainer keine guten Erfahrungen mit dem Gegner. „Mit Klausdorf habe ich da immer schlecht ausgesehen“, erinnert sich Waskönig. Ob sein neuer Verein da eine Wende einleiten kann, bleibt abzuwarten.

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erstellt am 11.Okt.2014 | 05:17 Uhr

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