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Landeszeitung

12. Dezember 2017 | 19:28 Uhr

Was wird aus der Kita der Kirche?

vom

Aukrug will den Zuschuss zunächst aufstocken

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 03:59 Uhr

AUKRUG | Die Gemeinde Aukrug ist bei der Betreuung von Kindergartenkindern in die Zwickmühle geraten. Die Kirchengemeinde kann die Betriebskosten für die 15 "Kirchenzwerge" im Alter von drei bis sechs Jahren künftig nicht mehr im bisherigen Umfang finanzieren.

Über ein Aus der Betreuung zum Ende des laufenden Kita-Jahres wurde bereits nachgedacht, wenn der gemeindliche Zuschuss von derzeit 800 Euro pro Kind nicht angehoben wird. Das Dilemma: Im kommunalen Kindergarten werden 160 Mädchen und Jungen betreut. Damit ist das Haus voll belegt. Für den Fall, dass die Kirche die "Zwergengruppe" auflöst, müsste eine weitere Gruppe eingerichtet werden. Diese könnte in der Aukrugschule in den Räumen der Hortgruppe untergebracht werden. Allerdings würden Personalkosten von 51 000 Euro den Gemeindeetat zusätzlich belasten. Im Kita-Jahr 2014/2015 wäre die Aufnahme der "Zwergenkinder" nach Angaben der kommunalen Kita-Leiterin Heike Staben-Söth wegen der abgehenden Schulkinder möglich.

Ein Vorgespräch mit den Vertretern der Kirchengemeinde hatte zum Ergebnis, dass die Gemeinde befristet auf das neue Kita-Jahr den Zuschuss an die Kirche aufstockt. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzauschusses um den Vorsitzenden Klaus-Peter Bargheer sprachen sich wie schon zuvor die Mitglieder des Sozialausschusses einvernehmlich dafür aus, der Kirche für das neue Kita-Jahr nach den Sommerferien einen Zuschuss von 3100 Euro pro Kind zu gewähren. Dann zahlt die Gemeinde insgesamt 46 500 Euro. Würde eine neue Gruppe in der kommunalen Kita eingerichtet, wären über 50 000 Euro fällig. Bürgermeister Nils Kuhnke wurde ermächtigt, mit der Kirchengemeinde einen entsprechenden Vertrag zu schließen.

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