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Hohner Harde : "Waldkauzpolka" soll den Erfolg bringen

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Jagdhornbläsergruppe Hohner Harde bereitet sich auf Landeswettbewerb vor.

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erstellt am 24.Mai.2013 | 08:48 Uhr

Hohn | Abend für Abend freuen sich etliche Freunde der Jagdmusik aus Hohn über exzellenten Hörnerklang im Freien: Die Mitglieder der Jagdhornbläserguppe Hohner Harde bereiten sich auf dem großen Rasen des Leiters Jens Wittern auf zwei große Ereignisse der Jagdmusik in naher Zukunft vor.

Am Sonntag, dem 26. Mai, findet der 24. Kürwettbewerb im Jagdhornblasen auf Landesebene statt. Austragungsort ist die Marsaille-Kaserne in Appen ab 8.15 Uhr, nach dem Begrüßungssignal aller rund 500 teilnehmenden Bläser. Zum ersten Mal ist der Landesentscheid mit dem Zelebrieren eines Hubertusgottesdienstes durch alle Bläser und als Wettbewerbsteil der Parforcehorngruppen in Es (gegen 13.30 Uhr), verbunden.

Die Hohner Bläserinnen und Bläser musizieren als dritte Gruppe (gegen 9.30 Uhr) unter weiteren 15 Gruppen in der Wertungsklasse "G", das heißt, gemischt mit Parforcehörnern und Fürst-Pless-Hörnern. Als Kürstücke wurden die "Waldkauzpolka" und "Eine kleine Jagdmusik" ausgewählt. Die Jugendlichen Tim Schäfer und Hermann Orlowski treten als "Tim-Hermann-Duo" mit Jagdsignalen auf; der Leiter Jens Wittern und Peter Schulz, der vorjährige Sieger im Soloblasen, haben sich für den Wettkampftag den Künstlernamen "Bahndamm-Duo" zugelegt und blasen die "Ehrenfanfare" und "Auf auf, zum fröhlichen Jagen". Schließlich will auch das "Blondinen-Duo" (Karmen Kühl und Ute Pieper) mit "Jagd vorbei" und "Flugwild" seine solistischen Fähigkeiten beweisen. Fans sollten einen Personalausweis, die Voraussetzung für das Betreten des Kasernengeländes, dabei haben.

Nach dem Landesentscheid üben die 20 Bläser der Hohner Harde weiter; dann beginnen die Vorbereitungen für den Bundeswettbwerb am Sonntag, dem 9. Juni, der alle zwei Jahre im Park des Jagdschlosses Kranichstein bei Darmstadt (Hessen) stattfindet. Die Hohner und ihre Fans fahren am frühen Sonnabendmorgen, dem 8. Juni, mit dem Bus von Hohn ab. Unterwegs werden bei jeder Rast Jagdsignale geübt, denn die Aufgaben werden erst einige Stunden vorher zugeteilt. Für die Teilnahme am Bundesentscheid hatten sich die Hohner beim letzten Pflichtwettbewerb wieder qualifiziert.

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