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Naturschutz : Waldjugend – eine Erfolgsgeschichte

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Waldjugend Hütten feiert 30-jähriges Bestehen. Kinder und Jugendliche sind regelmäßig im Hüttener Forst unterwegs. Sie unterstützen bei Forsteinsätzen Patenförster Thomas Kahn, singen und machen Geländespiele.

Waldjugend, das ist: „Gemeinschaft, aktiver Natur- und Umweltschutz. Spannende Gruppennachmittage, tolle Lager, abenteuerreiche Großfahrten und eine große Familie. Die Natur kennen, schätzen und lieben lernen. Verstehen, dass wir ohne unseren Freund, den Wald, nicht leben könnten“, sagte Frank Walter, Landesleiter der Waldjugend Landesverband Nord. „Aber Waldjugend ist vor allen Dingen ein Verein von Jugendlichen für Jugendliche.“ Bei der Waldjugend Hütten ist das seit drei Jahrzehnten gelebte Tradition. Am Wochenende feierte sie ihr 30-jähriges Bestehen.

50 bis 60 Kinder und Jugendliche sind jeden Freitag von 15.30 bis 18.30 Uhr bei den Gruppennachmittagen im Hüttener Forst dabei und unterstützen bei Forsteinsätzen Patenförster Thomas Kahn, singen und machen unter anderem Geländespiele.

Neben der Hornissen- und der Igelhorte gibt es aufgrund der großen Nachfrage seit diesem Jahr auch die Uhuhorte, die zurzeit noch in einem Bauwagen auf dem Lagerplatz untergebracht ist. „Wir haben zusammen mit dem Landesverband überlegt, die Gruppen mehr zu verteilen“, sagte Marcel Reimann, Leiter der Hornissenhorte. Daher wird gerade darüber nachgedacht, ob „die Uhus“ in den Brekendorfer Forst umziehen.

Die Zahl der Hüttener Waldläufer ist gestiegen, seit Rainer Schramm am 1. November 1984 die Waldjugend Hütten gründete. Maßgeblich unterstützt wurde er von seinem Klassenkamerad Björn Ewig. Der Landesverband hatte schon vorher in Hütten Lager und andere Veranstaltungen organisiert, erinnerte er sich. Rainer Schramm selbst war bei einem Offenen Lager als Teilnehmer dabei. Das hatte ihm so gut gefallen, dass er beschloss, in die Waldjugend einzutreten. Da es in Hütten aber noch keine Gruppe gab, gründete er selbst eine.

Die erste Horte war die Hornissenhorte. Der Name setzte sich bei einer Abstimmung knapp gegen Hummelhorte durch. Den Waldläufern standen zwei, laut Schramm sehr einfache, Schutzhütten zur Verfügung. Nach einem Jahr Probezeit wurde die Waldjugend Hütten offiziell vom Landesverband aufgenommen, nachdem dies auf dem Landesting beschlossen wurde. 1996 entstand die erste Hütte im Hüttener Forst mit Seminarräumen des Landesverbandes, 2005 folgte die zweite Hütte mit einem eigenen Gruppenraum für die Waldjugend Hütten. „Das Tolle an der Waldjugend ist, dass man sehr viel Freiheit als junger Gruppenleiter hat“, so Schramm. „Trotzdem ist man auch in einem großen Netz von Freunden behütet.“

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erstellt am 04.Nov.2014 | 06:00 Uhr

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