"Wahnsinssound" und eine große Bühne

Auf den Spuren ihrer Idole: 'Behind the Eightball' huldigen bei ihren Auftritten dem Rockabilly-Sound der 50er Jahre. Foto: Kühl
Auf den Spuren ihrer Idole: "Behind the Eightball" huldigen bei ihren Auftritten dem Rockabilly-Sound der 50er Jahre. Foto: Kühl

Mehr Bands, eine zweite Bühne, weniger Pausen: Die Organisatoren des Aukrug Open Air wollen in diesem Jahr die 1000-Besucher-Marke knacken. Die Fans von "Behind The Eightball" können sich am 21. Mai (Himmelfahrt) auf ein paar ganz neue Eigenkompositionen freuen.

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09. März 2009, 10:50 Uhr

Aukrug | Jens Willig nutzt momentan jede freie Minute zum Komponieren. 2001 hat der Homfelder als Gitarrist bei der ein Jahr zuvor gegründeten Hamburger Band "Behind the Eightball" angeheuert. "Wir arbeiten gerade an einer neuen CD", verkündet Willig, "und die soll zumindest zu 50 Prozent aus eigenen Sachen bestehen." Bis Oktober 2006 waren "Behind The Eightball" eine reine Coverband.

Konzerte von Willig & Co. sind Zeitreisen in die Vergangenheit: hin zu den Ursprüngen des RocknRoll. Sänger Thomas Kirschnick könnte nicht von ungefähr in jedem Elvis-Imitatorenwettbewerb auf einen der vorderen Plätze hoffen, denn "Behind The Eightball" huldigen bei ihren Auftritten den Protagonisten des Rockabilly, zu denen neben Carl Perkins und Roy Orbinson auch der frühe Elvis Presley gehörte. "Rockabilly ist eine ziemlich spartanisch ausgestattete Musik mit einem Wahnsinnssound", erläutet Willig.

Die neue "Eightball"-CD wird einige Raritäten von einstigen Rockabilly-Helden enthalten. Klar, dass sich Willig auch bei den Eigenkompositionen an seinen Idolen aus den 50er Jahren orientiert.

Willig hofft, dass zumindest eine EP mit neuem Songmaterial fertig ist, wenn die "Eightballs" zu ihrer England-Premiere starten: am 2. und 3. Mai ist die Band beim "Celtic Rally Beerfest" in Cornwall zu Gast. Vor heimischem Publikum treten die "Eightballs" dann wieder am 21. Mai auf: beim Aukrug Open Air 2009, für das Willig einige Neuerungen ankündigen kann.

"Wir werden zum ersten Mal eine große Haupt-Bühne aufbauen", erklärt der "Eightball"-Gitarrist. Die Zeiten der provisorischen Anhänger-Bühne, die bei den ersten drei Festivals zum Einsatz kam, seien vorbei. Zudem gebe es eine neue "Zeltbühne". "Durch diese zusätzliche Bühne können wir nun durchgängige Live-Musik gewährleisten", freut sich Willig und präsentiert für den 21. Mai einen Zeitplan fast ohne Umbaupausen.

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