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Landeszeitung

13. Dezember 2017 | 02:49 Uhr

Kanu : Wagner nimmt Schmidt den Titel ab

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kieler Kanute hat bei der 66. Herbst-Regatta im Rennen um den Senatspreis der Stadt Rendsburg knapp die Nase vorne.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2013 | 18:04 Uhr

Olé, Olé – hallte es vom Uferrand der Obereider. Die Anfeuerunsgrufe galten Ole Schmidt. Im Kajak-Einer über die 200 Meter kämpfte er gegen seine Konkurrenten um den Senatspreis der Stadt Rendsburg. Am Ende reichte es für den Kanuten des Rendsburger Kanu-Clubs nicht ganz. Im Vorjahr hatte Schmidt das prestigeträchtigeste Rennen der traditionellen Herbst-Regatta noch gewonnen.

Diesmal musste er sich knapp geschlagen geben und belegte hinter René Wagner (Kieler Kanu-Klub), der in 47:70 Sekunden siegte, in 49:15 Sekunden Platz zwei. Dritter wurde Tim Nofcz vom Preetzer TSV in 51:52 Sekunden. „Mir hat am Ende einfach die Ausdauer gefehlt. In diesem Jahr habe ich weniger trainiert. Am Start war es noch gut. Aber das konnte ich nicht halten“, nahm Schmidt die Niederlage gelassen und gönnte dem Kieler den stattlichen Pokal, den Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast an den Sieger überreichte. Es war zugleich der Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung auf der Obereider.

Über 20 Helferinnen und Helfer um das Organisationsduo Uwe Rahlf (1. Vorsitzender) und Rennsportwartin Nina Wiggers sorgten dafür, dass die 170 Rennen in den diversen Boots- und Altersklassen einen reibungslosen Verlauf nahmen. „Das Wetter hat gut mitgespielt. Es gab kaum Wind“, erklärte Rahlf. Welchen Einfluss dieser haben kann, zeigte der Start des Neuner-Feldes beim Senatspreis. Erst im fünften Anlauf konnten die Kanuten auf die Sprintstrecke geschickt werden. Mit knapp 120 bis 130 Schlägen in der Minute lieferten die Aktiven in der Spitze Höchstleistungen ab. Das allerdings galt für alle Teilnehmer. Auf den Distanzen 200 m, 500 m, 2000 m und 6000 m wurde bester Kanu-Sport geboten. Und Rendsburg eilt offenbar ein guter Ruf voraus. So war mit Janko Knabe (HKC Hannover) der Deutsche Meister über 1000 m und 5000 m der K 1 am Start. Für internationales Flair sorgten die dänischen Vereine Holstebro KK, Silkeborg KK, Struer KK und Vejle KK. Herausragende Leistungen bot Sebastian Sondergard (Silkeborg KK). Der 18-Jährige ist skandinavischer Junioren-Meister im K 4 und seine Klasse präsentierte er auch in Rendsburg, wenn auch im K1. Über die 200m, 500 m und 6000 m war er nicht zu schlagen. „Ich bin das zweite Mal in Rendsburg. Das ist hier immer eine ganz entspannte Regatta mit einer tollen Atomsphäre“, war dem jungen Dänen anzumerken, dass er sich nicht nur wegen seiner Erfolge in Stadt am Kanal wohlfühlte.

Im Rahmen der Regatta wurden auch die Landesmeisterschaften über 200 m und 500 m im Kajak in den Altersklassen männlich/weiblich Schüler A und der Jugend ausgetragen. Für den Rendsburger Kanu-Club gab es dabei sieben Titel. Zweifacher Meister wurde Lasse Wolter (Schüler A) im K 1 über 200 m und 500 m. Dieses Kunststück gelang auch dem Duo Annelie Wiggers und Melina Knape bei den Schülerinnen A im K 2 über 200 m und 500 m. Knape siegte zudem auch über 500 m der K 1. Das Quartett Ernst Hazel, Nico Hirschfeld, Hendrik Wiggers und Lasse Wolter gewann bei der männlichen Jugend den Landesmeistertitel über 200 m und 500 m der K 4. Ernst und Wolter waren auch im K2 über 500 m der männlichen Jugend nicht zu schlagen.

Den Preis für die erfolgreichste Schüler- und Jugendmannschaft, gestiftet vom RKC-Mitglied Hannes Blume, gewann Silkeborg KK vor dem KC Lübeck und WSV Einheit Neustrelitz.

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