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Gesundheitsstandort Rendsburg : Wagenhaus wird Ärztezentrum

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein geballtes Angebot von Medizinern und Therapeuten ist künftig im Wagenhaus am Stadtsee zu finden. In einer aufwendigen Renovierung sind die 1 500 Quadratmeter umfassenden Räume für insgesamt 170 000 Euro hergerichtet worden.

Der Gesundheitsstandort Rendsburg blüht weiter auf. Am 7. Oktober geht im historischen Wagenhaus am Stadtsee ein Medizinisches Versorgungszentrum an den Start – unter der Regie des gemeinnützigen Vereins „Die Brücke Rendsburg-Eckernförde“. „Hinter diesem Projekt steckt die Idee, den Patienten eine umfassende Versorgung und gleichzeitig Ärzten und Therapeuten attraktive Arbeitsmöglichkeiten zu bieten“, erklärte Heike Rullmann, Geschäftsführerin der Brücke und der neu gegründeten Gesellschaft des Medizinischen Versorgungszentrums Wagenhaus.

Die neue Belegung des umgebauten Hauses zwischen Herderschule und Arsenal zeigt die Spezialisierung: Neu hinzu kommen Arztpraxen für Allgemeinmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Verhaltensmedizin sowie eine Gemeinschaftspraxis für Psychologie und Neurologie. Das Angebot wird ergänzt durch Psychotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, Frühförderung, Ambulante Rehabilitation und Soziotherapie. „Dieses Zusammenspiel garantiert eine umfassende Behandlung, allen Beteiligten ist ein rascher Austausch über die bestmögliche Therapie möglich“, sagte Heike Rullmann. Die ärztliche Leitung übernimmt Christiane Stöhr, eine Medizinerin aus Schleswig.

Im Wagenhaus sammelt sich das gesamte Angebot des Gesundheitszentrums Villa Schwensen, das bisher in der Hollesenstraße seinen Sitz hatte. Der Allgemeinarzt, so verriet Heike Rullmann wechsele aus der Nobiskrüger Allee in den Stadtpark. Eine Verschlechterung der Situation in der Schleife ergebe sich dadurch nicht. „Der Weg in den Stadtpark ist zumutbar – und hier gibt es ja ein ganzes Bündel von Behandlungsangeboten.“

In einer aufwendigen Renovierung sind die 1 500 Quadratmeter umfassenden Räume für insgesamt 170 000 Euro hergerichtet worden. Klaus Magesching, der Vorstandsvorsitzende der Brücke, betonte bei der Bewertung des neuen Angebots die Vorteile für die Patienten: „Wir haben erfahren, wie wichtig die persönlichen Kontakte zu allen Behandlern, die kurzen Wege und schnelle Zugriffe auf weitere Hilfsangebote sind. Deshalb haben wir uns für dieses Medizinische Versorgungszentrum entschieden.“

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erstellt am 03.Okt.2013 | 17:28 Uhr

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