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Owschlag : Wärmende Worte vertreiben Mobbing

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Aktionstag zum friedlichen Miteinander in Owschlag am Anti-Mobbing-Tag. Botschaften auf Fähnchen wurden in der Pausenhalle verteilt. Im Unterricht wird das Thema weiter vertieft.

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 06:00 Uhr

„Jedes freundliche Wort wärmt wie die Strahlen der Sonne!“ Unter diesem Motto stand gestern ein Aktionstag der Grund- und Regionalschule Owschlag zum Thema Mobbing. Anlass war der landesweite Anti-Mobbing-Tag. In der Aula hatte Schulsozialarbeiterin Anelie Schmidt-Bölling gemeinsam mit Schülern verschiedene Aktionen vorbereitet und im Laufe des Vormittags kamen die Schulklassen gemeinsam mit ihren Lehrern vorbei.

Die Grundschüler klebten bunte Sonnenstrahlen auf eine große hölzerne Sonne, jedes Stäbchen bedeutete ein „Nein“ zum Mobbing. Später soll diese Sonne in der Pausenhalle aufgehängt werden. Die Schüler der Sekundarstufe bastelten aus Stoff kleine Fähnchen, die an einer Kette in der Eingangshalle aufgehängt werden sollen. „Mobbing ist nicht gut“, schrieb Ayca (15) auf ihr Fähnchen, eine Botschaft, die an diesem Tag wohl alle teilten. Auch die stellvertretende Schülersprecherin Natascha Stüber (16) steht voll und ganz hinter dieser Aktion. „Wir wollen über Mobbing aufklären“, erklärt die Schülerin. „Ich finde die Aktion ist ziemlich sinnvoll, weil man viel lernen kann“, sagt Marvin Schilhanek (15). In seiner Klasse habe es gerade einen Mobbing-Vorfall gegeben.

„Mobbing kommt immer mal wieder vor an Schulen und je mehr wir sensibilisieren, desto weniger kommt es hoffentlich dazu“, erklärt Schmidt-Bölling. Sie hoffe, dass es bei den Kindern und Jugendlichen jedes Mal einen kleinen Gedankenanstoß geben werde, wenn sie an der Sonne oder den Fähnchen vorbei gehen werden. Bei den Größeren sehe sie die Gefahr des Cybermobbings. Die Smartphones machen es mit wenigen Klicks möglich, Mitschüler in den sozialen Netzwerken zu verunglimpfen. Es gebe keine Hemmschwelle. Große Plakate an den Wänden informieren über diese Problematik. „Unsere Schule soll friedlich sein und ich mach mit“, hatten Jugendliche in großen Buchstaben darüber geschrieben. „Die Schüler managen diesen Aktionstag hier selbst, sie machen es für ihre Schule. Das finde ich toll“, freut sich Schmidt-Bölling. Nach den Aktionen in der Pausenhalle solle das Themen im Unterricht vertieft werden und sie werde auch Aktionen im Klassenverband anbieten, berichtet die engagierte Schulsozialarbeiterin.



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