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Bundestagswahl : Wadephul zieht direkt in Bundestag ein

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der CDU-Kandidat gewinnt mit 45,2 Prozent der Stimmen den Wahlkreis 4. Sönke Rix (SPD) reist auf Platz 3 der Liste wieder nach Berlin. Einen Absturz erlebte die FDP-Bewerberin Christine Aschenberg-Dugnus, die nur 1,9 Prozent der Erststimmen erhielt.

Die CDU ist zwar auch im Wahlkreis 4 Rendsburg-Eckernförde unangefochtene Spitzenreiterin, aber in Rendsburg und Eckernförde konnten sich gestern Abend zwei Gewinner präsentieren: Sowohl Johann Wadephul (CDU) als auch Sönke Rix (SPD) erhielten deutlich mehr Stimmen als ihre Parteien. Beide verzeichneten darüber hinaus Zuwächse im Vergleich zu 2009. Die Wahlbeteiligung verringerte sich nur leicht – von 75,4 Prozent (2009) auf jetzt 75,1 Prozent.

Mit 40,8 Prozent der Zweitstimmen verzeichnete die CDU einen Stimmenzuwachs von 6,9 Prozentpunkten im Wahlkreis 4. Und während Johann Wadephul sich wieder als absoluter Sieger mit 45,2 (2009: 40,2) Prozent der Erststimmen feiern lassen konnte, musste Sönke Rix bei einer Steigerung von 32,5 auf 36,8 Prozent die erneute Niederlage der SPD verkraften. Wie aussieht, kann er aber mit Platz drei auf der Liste wieder in den Bundestag einziehen. Die Sozialdemokraten konnten trotzdem noch Punkte wettmachen: Statt 26,7 Prozent (2009) bekamen sie 31,6 Prozent der Wählerstimmen.

Wo zweifach Gewinn gemacht wurde, mussten die Verluste besonders heftig ausfallen. Einen Absturz erlebte die FDP-Kandidatin Christine Aschenberg-Dugnus von 9,8 auf 1,9 Prozent bei den Erststimmen. Da konnte es auch nicht trösten, dass die FDP hier bei ihrem Zweitstimmen-Ergebnis von 5,5 Prozent noch im Parlament gelandet wäre. Weniger Zuspruch fanden auch die Grünen, wobei Detlef Matthiessen statt der 10,1 Prozent persönlicher Stimmen, diesmal nur noch 7,0 Prozent erhielt. Die Partei selbst büßte noch mehr ein. Ihr Anteil schrumpfte von 12,8 auf 9,3 Prozent. Auch den Linken liefen etliche Wähler weg. Stefan Karstens gelangen nur noch 3,3 Prozent (2009: 6). Die Linke erzielt noch 4,4 Prozent der Zweitstimmen (6,7 Prozent), so viele wie die AfD (Alternative für Deutschland) mit 4,4 Prozent, wobei die Kandidatin Briga Krikau nur 3,4 Prozent der Erststimmen einholen konnte. Die Piraten sind mit 1,9/1,8 Prozent der Erst- und Zweitstimmen bei den Wählern offenbar ziemlich „unten durch“.

Natürlich waren es wieder die Friedrichsgrabener, die bei 43 Wahlberechtigten als erste ihre Zahlen lieferten. Um 18.12 Uhr wurden die Zahlen beim Kreis registriert. Um 22.40 Uhr konnten die Ergebnisse aus allen 181 Wahlbezirken auf der Homepage des Kreises online nachgelesen werden.

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erstellt am 23.Sep.2013 | 00:00 Uhr

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