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Handball-Oberliga : Voß: „Wir müssen präsenter auf dem Spielfeld sein"“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Oberliga-Handballer der HSG Eider Harde brauchen in Hürup endlich etwas Zählbares.

Bämm! So ungefähr muss es nach Schlusspfiff durch die Hohner Halle geschallt haben, als die Oberliga-Handballer der HSG Eider Harde ihre erste Partie in dieser Saison gewannen. Der Knoten war geplatzt. Das war am 1. November vergangenen Jahres zu Hause gegen den TSV Hürup. Heute steht das Rückspiel in der Hüruper Paul-Jensen Halle auf dem Programm (17 Uhr).

Ein Auswärtsspiel! „Oh Gott“, dürften jetzt viele HSG-Fans raunen. Auf fremden Terrain hat ihr Team bisher noch nicht einen Sieg holen können. „Oh ja“, ist HSG-Trainer Christian Voß geneigt zu sagen. Für ihn ist es erst das dritte Spiel mit der HSG. Ob seine Mannschaft zu Hause oder auswärts antreten muss, spielt für ihn noch eine zweitrangige Rolle. Er versucht vielmehr, seinen Spielern wieder eine Siegermentalität einzuimpfen. „Wir müssen mehr Präsenz auf dem Spielfeld zeigen“, sagt Voß. Was ihn bei der Niederlage zuletzt gegen den Bad Schwartau II in eigener Halle extrem gewurmt hat, ist die Zeitstrafenstatistik. Anhand diesem Zahlenwerk konnte keiner ablesen, welche Mannschaft sich im Abstiegskampf befindet und welche nicht. Nicht eine Zweiminutenstrafe kassierte die HSG in 60 Minuten. Voß: „Da kann irgendetwas nicht stimmen. Wir hatten keine Bindung zu den Gegenspielern. Die Jungs müssen wissen, worum es im Abstiegskampf geht. Kampf, Willen, aber auch Intelligenz.“

Gegen Bad Schwartau vergaben die Eider-Handballer mehr als eine Handvoll Tempogegenstöße. Vielleicht verständlich, weil sie den Kopf im Existenzkampf nicht komplett ausschalten können, aber eigentlich ein No-Go, wenn man unten drin steckt und weiß, dass die Rückraum-Riege derzeit nicht die durchschlagskräftigste ist. Abstiegskampf sei auch eine Frage der Ehre, so Voß. Der Trainer schwört seine Truppe auf die Partie in Hürup unweit seines Wohnortes Flensburg ein: „Wenn es optimal läuft, können wir hier gewinnen.“ Sieben Partien sind noch zu spielen, 14 Punkte zu vergeben. Trotz aktuell fünf Zähler Rückstand auf die Nichtabstiegszone blickt Voß zuversichtlich in die Zukunft: „Wir haben zwei ganz wichtige Spiele in Hürup und zu Hause gegen Hamburg-Nord vor der Brust. Wir wollen uns vernünftig präsentieren. Danach sehen wir weiter.“

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