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Handball : Vorsicht vor dem starken Aufsteiger

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein Sieg heute gegen den TSV Hürup würde der HSG Hohn/Elsdorf in der Handball-Oberliga der Männer einen ruhigen Herbst bescheren.

Die HSG Hohn/Elsdorf steht am letzten Spieltag vor der Herbstpause in der Handball-Oberliga der Männer vor einer kniffligen Aufgabe. Heute Abend (19.15 Uhr) trifft das Team von Trainer Thies Schmalfeld in der heimischen Werner-Kuhrt-Halle auf den Aufsteiger TSV Hürup.

Oft sind Aufsteiger leicht zu schlagende Gegner, doch aus zwei Gründen sollte sich die HSG vor solchen Gedankenspielen hüten. Zum einen wäre sie selbst beinahe abgestiegen und zum anderen hat Hürup einer sehr erfolgreichen Saison in der SH-Liga einen starken Oberligaauftakt folgen lassen. 4:4 Punkte sind aller Ehren wert und noch nicht einmal das, was der Truppe leistungsmäßig zustünde. „Die Heimniederlage gegen die SG Wift am vergangenen Wochenende habe ich zumindest nicht vorausgesagt“, wundert sich Schmalfeld über das 23:26 aus Hüruper Sicht.

Der TSV hat personell im Vergleich zur erfolgreichen Vorsaison stark aufgerüstet. Vom Dritt- und mittlerweile Zweitligisten HSG Tarp/Wanderup kamen beispielsweise Arne Zschiesche und Kay Blasczyk, weitere in der Szene bekannte Spieler folgten. „Für mich ist das eine Toptruppe, die ich auf jeden Fall im Tabellenmittelfeld sehe. Das heißt für uns leider, dass wir nicht als Favorit ins Heimspiel gehen, auch wenn es sicherlich ein kleiner Vorteil ist, zu Hause zu spielen“, erklärt Schmalfeld. Dennoch liebäugelt er natürlich mit einem Sieg über den Konkurrenten aus dem hohen Norden. Sollte dieser gelingen, wäre der Ligaauftakt mit 7:3 Punkten sehr gelungen und die folgende Herbstpause im angenehmen oberen Tabellendrittel zu verbringen.

Bis es soweit ist, müssen die Hohner jedoch beherzigen, was Schmalfeld ihnen als taktisches Mittel gegen die massive Hüruper Abwehr mit auf den Weg geben wird. „Wir müssen nicht versuchen, unbedingt immer über den Mittelblock zu werfen, sondern unser Glück woanders suchen. Außerdem müssen wir selbst zu einer besseren Abwehr als zuletzt in Bad Schwartau finden. Eigentlich klappte da in den ersten fünfundvierzig Minuten nur wenig“, sagt Schmalfeld. Ob Christopher Goetzin wieder zur Mannschaft stößt, ist noch nicht klar, auf jeden Fall aber wird Sascha Bendixen mitmachen, weil Simon Treziak mit der THW-A-Jugend in Bremen spielen wird.

 

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