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Handball-SH-Liga : Vorkehrungen für das Spiel um die Meisterschaft sind getroffen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg steht bei Spitzenreiter TuS Lübeck vor einer wegweisenden Partie.

Man kann es kleinreden. Man kann sagen, die Meisterschaft werde woanders entschieden. Man kann versuchen, den Druck anderweitig loszuwerden. Oder man kann sich selbst in die Tasche lügen. Volker Paul tut all das vor der Partie seiner HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gegen den TuS Lübeck 93 nicht. „Heute wird die Meisterschaft entschieden“, erklärt er deutlich. Die HSG lauert einen Punkt hinter dem Spitzenreiter und sollte sie heute ab 18 Uhr verlieren, werden die Möglichkeiten knapp, noch vorbeizuziehen.

Es gilt also Vorkehrungen zu treffen für diese wichtige Partie. Vorkehrung eins: eine gute Vorbereitung. Lübeck ist für seine offensive Abwehr berüchtigt, weshalb verstärkt Laufwege dagegen trainiert wurden. „Lübeck ist zudem die ausgeglichenste Truppe der Schleswig-Holstein-Liga. Sie haben sich etabliert und sind nach der starken Hinrunde keineswegs eingebrochen“, findet Paul. Für sein Team wird es auch darum gehen, die eigene Laufstärke unter Beweis zu stellen, um nicht überrannt zu werden. Vorkehrung zwei: der eigene Kader. Außer den Langzeitverletzten sollten alle Spieler mit dabei sein. Auch für die zuletzt Grippegeschwächten dürfte es bis zum Anwurf heute reichen. Auch auf Christopher Sawitzki will Paul nicht verzichten. Das Nachwuchstalent, das in den letzten Partien entscheidend mitwirkte, wird mit nach Lübeck kommen und dafür sein gleichzeitig stattfindendes A-Jugend-Spiel verpassen. „Er hilft uns gut weiter und gibt uns Stabilität“, so Paul. Vorkehrung drei: das Auswärtsspiel. Damit die Lübecker Fans nicht allein für die Stimmung verantwortlich sind, kommen knapp 50 Westerrönfelder Fans im Reisebus mit und werden alles dafür tun, ihrem Team den Rücken zu stärken und sie nach vorne zu peitschen. „Ansonsten sind Auswärtsspiele für uns auch kein Problem, da sind wir zurzeit sehr stabil“, sagt Paul. Vorkehrung vier: das gute Gefühl. Trotz eines Zehn-Tore-Rückstandes schaffte es die HSG am vergangenen Wochenende, die Partie gegen den TSV Kronshagen doch noch zu drehen und als Sieger aus der Halle zu gehen. Das sorgt für eine breite Brust und den Glauben an den Sieg. „Eine Niederlage wäre schon ziemlich schlecht gewesen, aber so kommen wir mit viel Selbstbewusstsein“, erklärt Paul.

Alle Vorkehrungen sind getroffen und das entscheidende Duell um die Meisterschaft kann beginnen.

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