Osterrönfeld : Vorfahrt für Radfahrer am "Gewerbekreisel"

Anlieferungszone grenzt nach neuer Planung nicht mehr an Grundstücke im Kanalredder

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16. März 2013, 08:52 Uhr

Osterrönfeld | Die Planungen für das "Gewerbeareal am Kreisel der Kreisstraßen 75 und 76" werden konkreter. In der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag stellte Bürgermeister Bernd Sienknecht den aktuellen Stand vor.

"Anregungen von Bürgern, die in der Einwohnerversammlung im November geäußert wurden, sind eingeflossen", machte Sienknecht bei einem Ortstermin deutlich. So sei die Anlieferungszone des Discounters Aldi verlegt worden. Diese grenzt jetzt nicht mehr an vier Grundstücke im Kanalredder. Zudem sei der Bebauungsabstand zu diesen Flächen um zwei Meter vergrößert worden. In dem Gebiet einer ehemaligen Kleingartenanlage wollen wie berichtet neben Aldi auch die Volksbank und Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg und ein Tankstellenbetreiber bauen.

Die Hauptzufahrt zu der Tankstelle soll über die K 76 (Osterrönfeld - Schacht Audorf) erfolgen. An der K 75 (Kieler Straße) wird ein weiterer Kreisverkehr bei der Einmündung zu dem Einkaufszentrum bei Edeka-Hoof gebaut. Hier soll auch ein Fußgängerübergang eingerichtet werden.

"Die Verkehrssituation in diesem Bereich wird sich deutlich verbessern", zeigte sich Sienknecht überzeugt. Dazu werde auch beitragen, dass das Ortsausgangsschild versetzt werde. Dadurch werde auch der Kreisel der K 76 / K 75 ein innerörtlicher. "Dann haben an allen Kreisverkehren im Ort die Radfahrer Vorrang", sieht Sienknecht eine Verbesserung der Sicherheit auch für den Schulweg.

Die Kosten für die Erschließung des Areals und den Bau der Zufahrtsstraßen werden von den Investoren getragen. Mit diesen werden die Vorplanungen weiter abgestimmt, bevor der vorhabenbezogene Bebauungsplan aufgestellt wird.

Die Gemeindevertreter beschlossen, die Unterstützung für Jugendfahrten zu erhöhen. Bisher bekamen die örtlichen Vereinen für jeden Teilnehmer fünf Euro pro Tag. Dieser Betrag wird jetzt auf zehn Euro verdoppelt. Sienknecht erklärte, dass die Gemeinde in den Vorjahren jeweils 10 000 Euro für diesen Zweck im Haushalt bereitgestellt habe. Die Summe sei aber nie vollständig ausgeschöpft worden. Jetzt stehen jährlich 13 000 Euro zur Verfügung. Dem GEP-Leitprojekt "Beleuchtung der Hochbrücke" stimmte die Vertretung zu.

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