Von Pflanzenkunde bis zum Bau einer Strand-Bar

Ausgezeichnetes Team: Die Auszubildenden Lasse Harder und Imke Maria Marxen haben beim diesjährigen Landschaftsgärtner-Cup Nord den dritten Platz geholt. Fotos: eckhardt (2)
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Ausgezeichnetes Team: Die Auszubildenden Lasse Harder und Imke Maria Marxen haben beim diesjährigen Landschaftsgärtner-Cup Nord den dritten Platz geholt. Fotos: eckhardt (2)

Lasse Harder und Imke Maria Marxen belegen dritten Platz im Berufswettkampf der Landschaftsgärtner

shz.de von
05. Juli 2018, 19:38 Uhr

Die Nortorfer Garten- und Landschaftsbaufirma Rumpf ist stolz auf Imke Marie Marxen und Lasse Harder. Unter 20 angetretenen Teams aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern belegten sie beim Berufswettkampf Landschaftsgärtner-Cup Nord den dritten Platz. In dem zweitägigen Wettkampf ging es nicht nur um Wissen und handwerkliches Geschick, sondern auch um die Teamfähigkeit.

Neben dem theoretischen Teil, bei dem unter anderem Themen wie Arbeitssicherheit sowie Pflanzen- und Materialkunde abgefragt wurden, stellte der praktische Part eine besondere Herausforderung dar. Innerhalb von sechs Stunden mussten auf einer 16 Quadratmeter großen Fläche eine mediterrane Strand-Bar aus Holzpaletten und ein Naturstein-Sockel aufgebaut, Bodenplatten verlegt sowie Pflanzen gesetzt werden. Dabei mussten sie sich an die exakten Vorgaben eines Auftragsblattes halten. „Galabau vereint mehrere Berufe in einem und beschränkt sich nicht nur auf das Begrünen“, betont der Ausbildungsleiter der Firma Rumpf Christoph von Bernstorff.

Gut drei Wochen hatten die Auszubildenden Zeit, um sich auf der firmeneigenen Lehrbaustelle auf die Aufgaben vorzubereiten. „Wir haben dann erst einmal einen Zeitplan festgelegt“, verrieten die Zwei. Nachdem sie die eigentliche Bar noch gemeinsam aufbauten, kümmerte sich Lasse Harder um den Bodenbereich während Imke Marie Marxen die Kalksandsteinblöcke für den Natursteinsockel mit Hammer und Meißel bearbeitete. „Durch das sogenannte Bossieren werden die glatten Sägeschnittstellen grob behauen, damit die Steine optisch wieder rustikal und naturbelassen wirken“, erklärt die 22-Jährige. Auch wenn das nicht zu ihren Lieblingsarbeiten gehörte, wurden die beiden rechtzeitig fertig – im Gegensatz zu anderen Teams.

Für die beiden Auszubildenden, die ihre dreijährige Lehrzeit auf zwei Jahre verkürzt haben, stellte der Wettkampf gleichzeitig eine gute Vorbereitung auf ihre Abschlussprüfungen dar. „Da die Ende August sind, passt das perfekt“, ergänzt Lasse Harder. Während der 20-Jährige nach der Prüfung erst einmal in seinem Beruf weiter arbeiten wird, um dann den Meister zu machen, hat Imke Marie Marxen bereits andere Pläne: Sie möchte entweder Tief- oder Landschaftsbau studieren.


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