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Dörpstedt : Von einer Frau, die die Seele von Tieren erspürt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Tierhomoöpathin Sabine Stark hat eine besondere Begabung.

von
erstellt am 11.Apr.2016 | 09:14 Uhr

Man merkt sofort, dass Sabine Stark aus Dörpstedt eine besondere Verbindung zu ihrem Hund hat. Die 51-Jährige braucht keine Worte, um dem Hovawart-Rüden Miro etwas mitzuteilen. Durch Gestik, Mimik und die Kraft ihrer Gedanken teilt sie dem Tier mit, was sie von ihm möchte. Und wenn der treue Begleiter einmal Schmerzen hat, geht Sabine Stark nicht etwa zum Tierarzt, um den Grund für das Leid herauszufinden. Sie beobachtet ganz genau Miros Verhalten und versetzt sich durch Meditation in die Lage des Hundes hinein. So könne sie mit dem Tier kommunizieren und herausfinden, was ihm wirklich fehlt.

Einige sagen, es sei Spinnerei, was die 51-Jährige mit den Tieren macht. „Viele stecken mich schnell in die Esoterik-Schublade“, sagt sie. Doch das macht ihr nichts aus. Ihr Ziel sei es nicht, jeden von ihrer Arbeit zu überzeugen. Sabine Stark möchte den Tieren und ihren Besitzern Unterstützung anbieten, um so das Verständnis füreinander und die Beziehung zu verbessern.

Seit mehr als zehn Jahren arbeitet die Dörpstedterin als ausgebildete Tierhomöopathin. Vor ein paar Jahren kam die Tierkommunikation hinzu. Dieses Feld hat sie sich durch mehrere Wochenendseminare und reichlich Literatur angeeignet. „Beides passt wirklich wunderbar zusammen und ergänzt sich“, meint Stark. Vor einiger Zeit kam eine Katzenbesitzerin zu ihr, berichtet sie. Seit Jahren litt das Tier unter Verstopfungen, kein Arzt habe eine Erklärung für das Problem gefunden. „Nur ein paar Kügelchen zu nehmen, reichte da nicht aus“, so die Tierkommunikatorin. Sie beobachtete die Katze über Wochen. Versuchte, sich in das Tier hineinzufühlen. Am Ende war für sie klar: Es lag kein medizinisches Problem vor, sondern die Beziehung zwischen Tier und Besitzer war der Grund für die Schmerzen. Inzwischen geht es Katze und Halter besser. Denn durch die intensive Arbeit an der Bindung sei das Verdauungsproblem fast völlig verschwunden, so Stark.

Die Menschen, die zu der 51-Jährigen nach Dörpstedt kommen, haben meist Probleme mit ihren Haustieren. Ein Hund, der ständig bellt. Eine aggressive Katze oder ein Pferd, das völlig verängstigt ist. „In den meisten Fällen sind es die Besitzer, die etwas falsch machen“, weiß Stark.

Ihr Wissen gibt sie inzwischen an andere Tierbesitzer weiter. In kleinen Gruppen können Interessierte bei ihr erste Grundkenntnisse der Tierkommunikationen erlernen. „Jeder kann das. Man muss sich nur darauf einlassen, sich auf das Tier wirklich konzentrieren. Das hat nichts mit Hexenwerk zu tun“, sagt sie. Der Kursus beginnt damit, dass die Teilnehmer lernen, sich auf die Tiere einzustellen. Den Alltag ausblenden, sich entspannen und fokussieren – Das sei für die meisten der schwierigste Teil. „Man darf sich nicht zu sehr unter Druck setzen und muss seinen Geist wirklich befreien. Das ist die Grundvoraussetzung.“

Leben kann die Dörpstedterin von der Tierhomöopathie und -kommunikation allerdings noch nicht. Hauptberuflich ist sie Angestellte im Vertrieb eines internationalem Unternehmens. Doch auch dort komme ihr die Feinfühligkeit, die für ihre Nebengeschäft wichtig ist, zugute. „Ich habe viel mit dem asiatischen Raum zu tun. Sich auf andere Kulturkreise einzustellen und jedem unterschiedlichen Menschen gerecht zu werden: All das ist wichtig für beide Bereiche, in denen ich arbeite.“
>Informationen erhalten Interessierte auf der Internetseite von Sabine Stark: http://www.gesunddurchglobuli.de

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