Stadtpräsidenten-Wahl : Von Allwörden zieht Kandidatur zurück

Auf dem Weg ins höchste Ehrenamt der Stadt Rendsburg: Jochen von Allwörden (CDU) wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der kommende Stadtpräsident.
Auf dem Weg ins höchste Ehrenamt der Stadt Rendsburg: Jochen von Allwörden (CDU) wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der kommende Stadtpräsident.

CDU-Kandidat verweist auf „gesundheitliche Gründe“. An seiner Stelle soll jetzt Unionfraktionschef Thomas Krabbes Stadtpräsident werden.

shz.de von
04. Juni 2018, 17:25 Uhr

Paukenschlag in der Kommunalpolitik: Der von der CDU-Fraktion für das Amt des Stadtpräsidenten nominierte Jochen von Allwörden hat seine Kandidatur zurückgezogen. Er erklärte seinen Schritt mit „gesundheitlichen Gründen“. Stattdessen hat die Union gestern Abend ihren langjährigen Fraktionschef Thomas Krabbes für das höchste Amt der Stadt vorschlagen.

Jochen von Allwörden (62) sagte gestern auf Anfrage der Landeszeitung, dass er nach einem sehr ausführlichen Gespräch mit seinem Arzt zu dem Entschluss gekommen sei, sich am kommenden Dienstag in der konstituierenden Sitzung der Ratsversammlung nicht zur Wahl zu stellen. „Ich habe intensiv mit mir gerungen“, erklärte der frühere hauptamtliche Senator der Stadt Rendsburg. Der Verzicht falle ihm auch deswegen schwer, weil er nach seiner Nominierung sehr viele positive Rückmeldungen erhalten habe. Die Nominierung von Allwördens war fraktionsübergreifend auf große Zustimmung gestoßen. Bis Anfang des Jahres war er geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städteverbandes. Von Allwörden gilt als hervorragend vernetzt, integer und diplomatisch versiert. „Ich habe mich sehr auf das Amt des Stadtpräsidenten gefreut, aber ich folge dem Rat meines Arztes, jetzt auf meinen Körper zu hören.“ Sein bei der Kommunalwahl am 6. Mai gewonnenes Direktmandat im Wahlbezirk 4 (Schule Obereider) will von Allwörden aber wahrnehmen.

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