zur Navigation springen

Jubiläumsshow : Vom Wilden Westen über die Sieben Weltmeere hin zum Kriminaltango

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Eine große Jubiläumsshow zum 170-jährigen Bestehen des Hohenwestedter Gesangverein sorgte für ausgelassene Stimmung bei den rund 330 Gästen. Das Programm versprach ein „Best of“ der vergangenen Jahre.

von
erstellt am 07.Sep.2013 | 00:00 Uhr

„De Reis na Helgoland“, „Kriminal-Tango“, „Schuld war nur der Bossa Nova“ und „Bora Bora“: Anlässlich seines 170-jährigen Bestehens präsentierte der Hohenwestedter Gesangverein (HGV) am Donnerstagabend eine besondere Jubiläumsshow. „Wir freuen uns sehr, dass Sie der Einladung zu unserer Geburtstagsfeier gefolgt sind“, sagte Gesangvereins-Chef Fritz Scheinpflug, nachdem er die 330 Besucher im Sport- und Jugendheim mit „Hallo, Fans des HGV!“ begrüßt hatte.

Für das Programm der Jubiläumsshow hatten die Sängerinnen und Sänger die schönsten Lieder der Hohenwestedt-Wochen-Showabende 2002 bis 2012 zusammengestellt. „170 Jahre Chorgesang in Hohenwestedt: Das ist ein Jubiläum, auf das man stolz sein kann“, vermerkte Moderator Günter Vosseler und präsentierte zwei weitere Jahreszahlen: „Seit 62 Jahren gibt es unseren gemischten Chor, und 1989 hat Klaus Burmeister dessen Leitung übernommen.“ Burmeister habe den Chor mit viel Geduld, Sachverstand und Musikalität zu immer neuen Höchstleistungen angespornt, lobte Vosseler den Dirigenten: „24 Jahre hast du dich mit uns abgeplagt, uns mit neuem Liedgut überrascht, Lieder zu Chorsätzen umgeschrieben und so lange mit uns geübt, bis die Stücke saßen.“

Man wolle nun die größten Liederabend-Hits der vergangenen zehn Jahre singen, kündigte Vosseler an. Als erstes hatten die Sängerinnen und Sänger für ihr Publikum vier Lieder aus dem Showabend-Programm von 2002 ausgesucht, das unter dem Motto „Leinen los!“ gestanden hatte: „Schwer mit den Schätzen des Orients beladen“, „Seemann, deine Heimat“ (vorgetragen von Elke Bollow und Marlis Davidsen), „De Reis na Helgoland“ (mit Wilfried Werz als Solisten) und „Rolling Home“ (mit Ortwin Höcker als Vorsänger). Von den sieben Weltmeeren ging die musikalische Reise weiter in den Wilden Westen, wo der Chor die „Country Roads“ und „My Darling Clementine“ besang. Bei „Jetzt trink mer mal a Flascherl Wein“ aus dem „Im Krug zum grünen Kranze“-Programm von 2004 sprang der Funke dann so richtig auf das Publikum über, das anfing, im Rhythmus mitzuklatschen, und damit auch beim nächsten Lied genauso begeistert fortfuhr: „Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft.“ Beim Vortrag der Geschichte von Fritze Bollmann waren Elke Bollow und Marlis Davidsen das zweite Mal als Duo im Einsatz, und beim Kriminal-Tango präsentierte sich Vereins-Chef Fritz Scheinpflug als singender Kommissar im Trenchcoat. Chorleiter Burmeister glänzte bei „Zickenschulze“ als Solist, und auch Moderator Vosseler hatte vor der Pause noch zwei umjubelte Solo-Auftritte, bei denen beide Male Gudrun Sierks den (stummen) weiblichen Part spielte: beim Lied von der „Krummen Lanke“ und bei „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett.“




Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen