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3. handball-Liga der Frauen : Vom Thron gestoßen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HG OKT muss nach dem 19:24 gegen den VfL Oldenburg II die Tabellenführung in der 3. Handball-Liga wieder abgeben. Dem Team von Trainer Vagn Hansen gelangen in der zweiten Halbzeit nur fünf Tore.

Die Freude über die Tabellenführung in der 3. Handball-Liga der Frauen währte bei der HG OKT nur eine Woche. Durch die 19:24 (14:11)-Heimniederlage gegen den VfL Oldenburg II musste das Team von Trainer Vagn Hansen am Sonnabend den Platz an der Sonne wieder an die HSG Hannover-Badenstedt abtreten. „Wir haben zwar gewusst, wie stark der VfL Oldenburg ist, doch haben wir nicht erwartet, so wenige Tore zu werfen“, meinte ein enttäuschter Hansen nach Spielschluss.

Dabei sah es zur Halbzeit noch nicht nach einer Niederlage der Gastgeberinnen aus. Zwar lagen die Oldenburgerinnen in der Anfangsphase durchweg vorn (2:0, 4:2, 7:5), doch mit einem verwandelten Siebenmeter brachte Franziska Peters die HG in der 19. Minute erstmals in Führung, die die Hansen-Schützlinge bis zum Seitenwechsel auf drei Tore ausbauten.

Gleich nach dem Wiederanpfiff begann aber der Niedergang. „Wir haben drei Hundertprozentige liegen lassen“, klagte Hansen, der dann mitansehen musste, wie es die Gäste besser machten und zwei Treffer erzielten. Statt 17:11 hieß es 14:13. Was aber noch fataler war: Die HG OKT hatte die Oldenburger Torhüterin Madita Kohorst warm geworfen. „Sie war von da an wie eine Wand“, berichtete der HG-Coach. Während die Torquote der Gastgeberinnen steil abfiel, kam Oldenburg II immer besser ins Spiel. Nach dem 17:17 (44.) blieb die HG 14 Minuten ohne eigenen Treffer. Erst Rafaela Steffek beendete den „Torfluch“, doch zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste bereits mit 22:17 und hatten die Weichen längst auf Sieg gestellt. „Besonders in der zweiten Halbzeit war unsere Chancenauswertung katastrophal. Es war fast so, als hatten meine Spielerinnen Angst davon, zu treffen“, meinte Hansen angesichts der vielen vergebenen Möglichkeiten. So wurden unter anderem auch drei Siebenmeter nicht genutzt. Hansen: „Fünf Tore in einer Halbzeit – ich weiß nicht wie lang es her ist, dass wir so wenige erzielt haben.“

HG OKT: Lobstaedt, Fasold; Seidel (2/1), Küppers, K. Rohwer (1), Linke, Peters (5/3), H. Rohwer (2), Lübker, Steffek (5), Sievert (2/1), Janechova, Pahl (2), Machau.
SR: Maczeyzik/Metzlaff (Hamburg). – Z.: 156.

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