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Geschenke nach Weihnachten : Vom Gutschein zum Gerät

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Tage nach dem Weihnachtsfest bescheren dem Einzelhandel gute Umsätze. Viele nutzen die Gelegenheit, Geldgeschenke und Gutscheine einzulösen.

shz.de von
erstellt am 29.Dez.2013 | 08:15 Uhr

Ein Tablet-Computer soll es sein, da ist sich Sarah Voss aus Osterrönfeld sicher. Aber ob es der weiße oder silberne, der große oder kleine wird, muss sich die 13-jährige noch genau überlegen. „Ich habe mir zu Weihnachten Geld gewünscht, um mir damit mein erstes Tablet kaufen zu können.“ Mit ihrer Mutter Bianca Voss steht sie vor den verschiedenen Modellen im „Euronics XXL“-Markt. „Wir wollen erstmal testen“, sagt Sarah. „Aber ich kaufe mir heute auf jeden Fall eins.“

Tablets, Handys, Spiele und Computer gehen bei „Euronics XXL“ in der Friedrichstädter Straße am häufigsten über den Ladentisch. Neben den Geräten wird viel Zubehör wie Kabel oder Taschen verkauft, die nicht unterm Weihnachtsbaum lagen. „Der große Ansturm nach Weihnachten dauert im Schnitt zwei Tage“, sagt Kai Populinski, Verkaufsleiter für Unterhaltungselektronik. Obwohl die meisten Kunden genau wissen, was sie sich kaufen möchten, wird mehr umgetauscht als sonst. Die meisten suchen sich ein anderes Gerät aus. Dabei geht der Trend zu hochwertiger Technik. „Oft wird ein Einsteigergerät verschenkt und das neue ist hochpreisiger als das ursprüngliche Geschenk“, sagt Jana Reinhardt, die in der PC-Abteilung arbeitet. Die Kunden legen lieber noch etwas mehr Geld dazu, um eine technisch höherwertige Ausstattung zu haben.

Bei „Kruse Spiel und Fun“ in der Nienstadtstraße tummelt sich Groß und Klein vor den deckenhohen Regalen mit Spielwaren. Laura-Larissa (2) aus Rendsburg ist mit ihrer Mutter Jessica Rickert im Geschäft, um sich ein paar Weihnachtsgeschenke auszusuchen. „Meine Tochter hat sich für Spiele, eine DVD von Feuerwehrmann Sam und eine Brotdose für den Kindergarten entschieden“, sagt Rickert. Verkäuferin Hannah Czernitzki rechnet mit einem verstärkten Einkauf mit Gutscheinen bis zum verkaufsoffenen Sonntag am 5. Januar. „Viele Kunden haben zusätzlich zu einem Gutschein ein kleines Geschenk gekauft, damit die Kinder etwas zum Auspacken am Heiligabend haben.“ Beim Umtausch von Geschenken ist Czernitzki aufgefallen, dass fast gar nicht gegen Bargeld, sondern gegen neue Spielwaren gewechselt wird.

Die Verkäuferinnen von „Josephine Moden“ am Schiffbrückenplatz sind startklar für den Kundenansturm. „Bisher verläuft der Verkauf normal“, berichtet Waltraut Mendrys. Sie ist sicher, dass sich das ändern wird. Einige Kunden würden auf die Frühjahreskollektionen warten und erst dann ihre Weihnachts-Gutscheine einlösen. Ihr ist aufgefallen, dass seit dem letzten Jahr weniger Kleidungsstücke nach Weihnachten umgetauscht werden. „Viele wissen, was sie möchten und sagen dies ihrer Familie oder ihrem Partner. Unsere Kunden suchen sich vorher ihr Geschenk gezielt aus. Es ist schön, wenn der Wunsch erfüllt wird und nicht getauscht werden muss.“

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