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Feuerwehr : Vom Gildefest zum Großbrand

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Auf dem Hof auf der Börmer Kolonie „Dreizehn“ waren mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz.

Der Marsch zum König war in vollem Gange, als am Sonnabend um 13.30 Uhr ein Notruf einging. Jochen Schoof schlug Alarm: Auf dem Hof seines Sohnes war ein Gebäude mit Stallungen in Brand geraten. Die Leitstelle alarmierte die Wehren Börm, Dörpstedt, Meggerdorf und Bergenhusen – für die Feuerwehrleute waren die Feierlichkeiten zunächst vorbei. Sie machten sich auf den Weg zum Hof auf der Börmer Kolonie „Dreizehn“. In der Zwischenzeit sorgen Familie und Nachbarn mit vereinten Kräften dafür, dass die über 100 Tiere aus dem brennenden und einem benachbarten Gebäude gerettet wurden. „Trotz des schnellen Einsatzes brannte beim Eintreffen der Wehren der Dachstuhl lichterloh. Wenig später brach er zusammen“, berichtete Einsatzleiter Norman Schmidt, Wehrführer aus Börm. In dem Gebäude befanden sich Büros und Sozialräume. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die über 100 Feuerwehrleute, darunter 19 Atemschutzträger, konnten ein Übergreifen auf andere Stallgebäude verhindern, das Niederbrennen des Gebäudes aber nicht. Trotz des glimpflichen Ausgangs zeigte sich der Landwirt niedergeschlagen. „Mein Sohn hat den Hof ausgebaut, und dann passiert so etwas.“ Das restliche Stroh wurde auf eine Wiese gebracht, damit die Feuerwehr die letzten Glutnester löschen konnte. Gegen 18 Uhr war der Einsatz beendet, und nur eine Brandwache blieb zurück. Die Ursache wird noch ermittelt. Auch die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. „Der Milchviehbetrieb wird erstmal unter erschwerten Bedingungen weitergeführt“, sagte Schoof. Nach ihrem Einsatz kehrten viele der Feuerwehrleute zu den Gildefesten zurück. Einige Wettbewerbe waren nach dem Notruf extra unterbrochen worden.

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erstellt am 12.Jun.2017 | 10:54 Uhr

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