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Landeszeitung

20. September 2017 | 13:18 Uhr

Vom Fußballfeld vor den Traualtar

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Johanna und Helmuth Klinger feiern heute ihre diamantene Hochzeit. Helmuth Klinger ist gebürtiger Ostpreuße (aus Groß Kärthen), seine Johanna (geborene Jaenke) stammt aus Pommern (Braunsforth).

Kennen gelernt haben sich die beiden Anfang der 50-er Jahre auf dem Sportplatz Wilhelmshöhe in Hohenwestedt. Dort schaute Johanna Jaenke bewundernd zu, wenn Helmuth Klinger für die Fußball-Junioren des MTSV Hohenwestedt auf Torejagd ging. Stammgäste waren die beiden fortan bei allen Tanzveranstaltungen in Hohenwestedt: Im Gasthaus Kasch, im „Parkhaus“, im Hotel „Zur Post“ und in der Gaststätte „Ludwigslust“.

Die Braut war 20 Jahre alt, der Bräutigam 21, als das Paar am 10. April 1954 in der Peter-Pauls-Kirche in Hohenwestedt getraut wurde. Gefeiert wurde bei Johanna Klingers Familie in Wapelfeld. Das frisch vermählte Ehepaar wohnte in der Feldstraße 13 in Hohenwestedt. Helmuth Klinger arbeitete bei der Ziegelei in Böternhöfen, seine Gattin trug als Haushaltshilfe zum Familieneinkommen bei. 1962 sattelte Helmuth Klinger um und wurde Lkw-Fahrer. Die beiden Kinder Angelika und Michael waren schon dabei, als die Klingers 1967 in ihrer neues Haus nach Remmels zogen. Im neuen Eigenheim komplettierten dann die Söhne Thorsten und Stephan die Familie. Auch im Hörsten in Remmels hatten die Klingers wieder die Hausnummer 13. „Obwohl sie ja so verschrien ist, hat uns die Zahl 13 im großen und ganzen Glück gebracht“, meint Johanna Klinger, die sich zweimal pro Woche im Saal des Gemeindehauses fit hält – beim Seniorensport und in der örtlichen Tanzgruppe. Die diamantene Hochzeit wird mit der Familie, Nachbarn und Bekannten gefeiert. Besonders freuen sich die Jubilare auf ihre fünf Enkel und zwei Urenkel.

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