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VW in Emkendorf : Volkswagen-Vielfalt zum Bestaunen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Corrado Club hatte zum 12. Mal zu den „24 Stunden von Kleinvollstedt“ eingeladen. Konkurrenz gab es durch das Bulli-Treffen auf Fehmarn.

shz.de von
erstellt am 19.Jun.2017 | 11:48 Uhr

Sehen und gesehen werden: Auf Hochglanz polierte Airbrush-Lackierungen, kraftstrotzende Motoren und bis in das letzte Detail veredelte Innenräume – Kleinvollstedt wurde wieder einmal zum Mekka für Fahrzeug-Freunde der Volkswagen-Gruppe. Einige hundert Autoenthusiasten versammelten sich, um bei der mittlerweile 12. Auflage der „24 Stunden von Kleinvollstedt“ des Corrado Clubs Schleswig-Holstein teilzunehmen, die traditionell vom 10 Uhr Sonnabendvormittag bis 10 Uhr Sonntagvormittag gingen.

Auch wenn dieses Mal die Teilnehmerzahlen etwas hinter den Erwartungen zurück blieben, zeigte sich Kay Vogt, der Vorsitzende des Clubs, zufrieden. „Eigentlich wollten wir bereits letztes Wochenende unser Event starten, doch da wären noch mehr Parallelveranstaltungen gewesen.“ So fiel aber besonders das Fehlen der älteren VW-Bullies auf – der Grund dafür war ein großes Treffen auf Fehmarn. Mehr Sorgen bereitete Vogt aber die sinkende Bereitschaft der Mitglieder, das Treffen aktiv zu unterstützen. „Wenn wir nicht so ein tolles, eingespieltes Team wären, könnte das ziemlich eng werden“, betonte Vogt. Aber da der „harte Kern“ wieder bereit war, ordentlich in die „Hände zu spucken“, lief alles problemlos ab. „Nicht zuletzt durch die Unterstützung der Frauen unserer Mitglieder – ohne sie wären die 24-Stunden nicht mehr durchführbar“, gab der Vorsitzende zu.

Ob VW, Audi, Seat oder Skoda, es kamen wieder nur Fahrzeuge der Volkswagen-Gruppe auf den Platz. Besonderer Höhepunkt des Treffens war die Fahrzeugbewertung „Show & Shine“, bei der es mittlerweile über 100 Pokale zu gewinnen gibt. „Entgegen unserer ersten Treffen ist die Anzahl der Pokale durch die Vielzahl an neuen Baureihen deutlich angestiegen“, verriet der Vorsitzende. Karosserie, Lack, Fahrwerk, Motorraum, Innenraum, Felgen und Individualität waren dabei nur einige der Bewertungskriterien, die die unabhängigen Preisrichter zu beurteilen hatten. Doch nicht nur die Optik zählte an diesem Tag. Wer wollte, konnte versuchen, sich einen der Pokale an dem Stand der Schalldruckfreunde vom „db Battleteam“ zu erkämpfen. Hier konnten die Gäste der Veranstaltung die Lautstärken der modifizierten Auspuff- und Musikanlagen ihrer Fahrzeuge messen lassen. „Nachdem es ein kurze Zeit so schien, als ob die Zahl der soundstarken Auto-Hifi-Anlagen zurück geht, hat sich das aber jetzt wieder stabilisiert“, erklärt Christoph „Bär“ Burkel von den Schalldruckfreunden.

„Gut 70 Prozent der Teilnehmer kommen immer wieder – das sind schon Stammgäste“, merkte Kay Vogt an. Manche würden dann zwar ab und zu ein oder zwei Jahre fehlen, aber auch nur, weil sie ihr Fahrzeug in dieser Zeit modifizieren. So wie der Lübecker Thomas Steitz, der im letzten Jahr nicht dabei war, da die komplette Innenausstattung seines Käfers neu gestaltet wurde. In unzähligen Arbeitsstunden hatte Steitz, unterstützt von der ganzen Familie, Freunden und Bekannten, bereits seinen alten VW-Käfer zum Cabrio umgebaut. Eine verkürzter Frontscheibe, damit er windschnittiger aussieht, hintere 295er Breitreifen, Porschemotor, Unterboden- und Motorenbeleuchtung lassen vermuten, dass kaum noch etwas original ist. „Bis auf die Armaturenbrettvase, das Rollengaspedal, den Radarwarner aus den 60-Jahren und den Wirbulator – wobei die letzten drei auch alles Raritäten sind“, ist das der Fall, so Steitz.

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