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Tag der Bundeswehr : Volksfest-Laune unterm Donner der Düsenjäger

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Fast 37 000 Gäste kommen auf den Flugplatz Hohn.

shz.de von
erstellt am 13.Jun.2016 | 06:00 Uhr

Riesiges Interesse am Tag der Bundeswehr auf dem Nato-Flugplatz Hohn: Besucher aus dem ganzen Land strömten am vergangenen Sonnabend auf den Stützpunkt des Lufttransportgeschwaders (LTG) 63. Bereits eine Stunde, nachdem die Soldaten die Tore geöffnet hatten, befanden sich 10  000 Menschen auf dem weitläufigen Gelände. Bis zum Schluss um 17 Uhr passierten 36  800 Gäste die Tore.

Schnell bildeten sich lange Schlangen an den Hauptattraktionen. Der neue Militärtransporter A400M etwa stellte sich als Publikumsmagnet heraus – die Gäste nahmen lange Wartezeiten in Kauf, um über die Rampe am Heck in das Flugzeug zu gelangen und einen Blick in den großen Laderaum zu werfen. Ähnlich sah es beim „Hausflugzeug“ des LTG 63 aus – der Transall C-160. An mehreren Maschinen stellten die Soldaten die Technik der „Brummelbiene“ vor. Daran war etwa Sven Sellere aus Schuby besonders interessiert. Er nutzte das schöne Wetter für einen Ausflug mit Tochter Ida (4) nach Hohn – und fand nur lobende Worte. Vom Kinderprogramm bis zum Bustransfer von den „Park and Ride“-Plätzen, alles funktionierte hervorragend. Obwohl er selbst einst Zivildienst absolvierte, hat die Bundeswehr großen Rückhalt bei ihm. „Sie ist eben ein wichtiger Bestandteil unserer demokratischen Gesellschaft“, sagte Sellere.

Ein fesselndes Beispiel militärischer Arbeit zeigte das „Kommando Spezialkräfte“ (KSK) aus Calw. Rund 20 Soldaten dieser Sondereinheit demonstrierten eine Geiselbefreiung, wobei sie von Hubschraubern, Düsenjägern und der Transall aus der Luft unterstützt wurden. Aber auch die Marine aus Eckernförde war vertreten. Stützpunktkommandeur Fregattenkapitän Bernd Ufermann kam gerne mit seinen Kameraden zum Hohner Verband: „Das Geschwader hat mich zweimal aus dem Einsatz geholt. Daher klingt das Geräusch der Transall wie Heimat in meinen Ohren.“

Der Rücktransport der Gäste per Bus lief nicht so reibungslos wie am Morgen, denn viele mussten lange Wartezeiten hinnehmen.

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