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Konzert in der Waldorfschule : Virtuose Instrumentalmusik und ausgezeichnete Stimmen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Eine ausverkaufte Aula der Freien Waldorfschule, virtuose Instrumentalmusik, schöne Stimmen und ein vielfältiges Musikrepertoire: Die „Capella Musica Hohn“ hatte zum Neujahrskonzert eingeladen und bescherte damit 480 Besuchern einen beeindruckenden Nachmittag.

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erstellt am 22.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Eine ausverkaufte Aula der Freien Waldorfschule, virtuose Instrumentalmusik, schöne Stimmen und ein Musikrepertoire, das von Pop und Rock bis Swing, Schlager und Medleys bekannter Künstler reichte: Die 2012 als Verein gegründete, inzwischen 34 Musiker starke „Capella Musica Hohn“ hatte zum Neujahrskonzert eingeladen und bescherte damit 480 Besuchern – mehr fasst der Saal nicht – einen beeindruckenden Nachmittag, der von einer Erfrischungspause zugunsten der „Capella“-Kasse unterbrochen wurde.

Spannend war das Ratespiel, bei dem die Zahl der angespielten Titel eines Potpourris mit Hits von Udo Jürgens erraten werden musste. Bei der Auslosung gewann Karl-Heinz Lafrenz aus Rendsburg die Flasche Sekt, Herta Sievers aus Sehestedt freute sich über zwei Karten für das Neujahrskonzert 2015, und Sieglinde Carstens aus Erfde darf sich als Hauptpreis ein Ständchen von der „Capella“ bringen lassen.

Das von Hartwig Groth als Übungsleiter und vom Vereinsvorsitzenden Jörg Anders-Ehlers als Dirigent geleitete Orchester ließ aufhorchen, denn in den Reihen der Mitglieder gibt es ausgezeichnete Solisten. Zum Beispiel sind da die beiden Schlagzeuger Mathis Froese (17) und Fabian Rikker (16). Fabian überzeugte mit seinem Song „Applaus, Applaus“ und vor allem mit dem in atemberaubendem Tempo gespielten „Erinnerungen an Circus Renz“ auf dem Xylophon.

Vor dem Hintergrund des verhalten musizierenden Orchesters klangen die Soli angenehm deutlich heraus. „You raise me up“, hieß es liebevoll und zart mit Gina Wehnsen und Lars Brodersen, der den Moderator gab. Mit Brodersens völlig ungebremstem Charme erklang das Lied „Funiculi, Funicula“, das an warme Urlaubstage erinnerte, während sich draußend der Winter mit einem Hauch Kälte versuchte. Janin Engel, Querflötistin und Sängerin in der „Capella Musica“, ließ ihre Stimme besonders in „Thank you for the music“ erklingen. Und „Santiano“ war auch dabei: Mit den Stimmen von Lars Brodersen, Hendrik Nickels und Kai Krügel an der Gitarre. Dass traditionelle Märsche und Polkas nicht im Programm fehlten, versteht sich. Wie aber Hartwig Groth seine Musiker registerweise vor einem raffinierten Arrangement des Liedes „Auf Wiedersehen“ vorstellte, soll ihm erstmal einer nachmachen.


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