zur Navigation springen

Hallenfussball : Vineta Audorf bleibt wieder nur Platz zwei

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Fußballerinnen des TSV müssen sich im Finale der Kreishallenmeisterschaften der SG EMTV/Fleckeby mit 1:3 geschlagen geben.

Wie schon tags zuvor bei den Herren konnten auch bei den Frauen die Gastgeberinnen den Titel bei den Hallenfußball-Kreismeisterschaften für sich verbuchen. Während die Männer des ESV allerdings zu den großen Favoriten zählten, war der Erfolg der SG Eckernförder MTV/SV Fleckeby dagegen eine große Überraschung. Am Ende standen nicht die Verbandsligsten SG Rieseby/Waabs, TuS Rotenhof oder der Brekendorfer TSV im Finale, sondern die Kreisligisten SG EMTV/Fleckeby und Vineta Audorf – und das völlig zu Recht.  Am Ende war der Vorjahresfinalist aus Audorf wieder nur zweiter Sieger und unterlag der SG mit 1:3.

GRUPPE A

Diese Gruppe wurde im Vorfeld von den Beteiligten als „Hammergruppe“ bezeichnet. Und das sollte sich auch bewahrheiten, schließlich spielten die Mannschaften, die am Ende die ersten drei Plätze belegten, allesamt in dieser Vorrundengruppe. Pikant dabei: Gleich im ersten Spiel des Tages musste sich der spätere Champion SG EMTV/Fleckeby der SG RieWa mit 1:2 geschlagen geben. Das war alles andere als ein gelungener Start für die Mannschaft von Trainer Wolfgang Petersen, die sich bereits seit Anfang Dezember auf diese Meisterschaften vorbereitet hatte. Doch es sollte die einzige Niederlage an diesem Tag bleiben. Bemerkenswert zudem: Das Tabellenbild dieser Gruppe glich dem späteren Bild auf dem Siegertreppchen: Die SG EMTV/Fleckeby wurde Erster vor Vineta Audorf und der SG RieWa. Auch den höchsten Sieg des Tages gab es in dieser Gruppe. Vineta Audorf bezwang den überforderten TSV Borgstedt mit 8:0. Die Borgstedterinnen stellten die einzige Mannschaft, die komplett ohne Punkt- und sogar ohne Torerfolg blieb.

Gruppe B

Hier setzte sich der TuS Rotenhof gegen den Verbandsligakonkurrenten Brekendorfer TSV und die SG Nie-Ba-West durch. Die Rotenhöferinnen blieben dabei ungeschlagen und holten sogar einen Punkt mehr als die SG EMTV/Fleckeby in der Parallelgruppe. Wie deutlich der TuS und der BTSV die Gruppe dominierten, zeigte der Tabellendritte SG Nie-Ba-West, der sogar mit einem negativen Torverhältnis in die Zwischenrunde einziehen konnte.

Zwischenrunde 1

Alle Mannschaften starteten wieder bei Null. Nachdem die ersten beiden Spiele keine Sieger hervorbrachten, musste das Abschlussspiel zwischen der SG EMTV/Fleckeby und der SG Nie-Ba-West die Entscheidung bringen. Und hier entwickelte sich eine einseitige Partie, in der sich die SG EMTV/Fleckeby locker mit 4:0 behaupten konnte. Überragende Spielerin in dieser Partie war die dreifache Torschützin Christina Rix.

Zwischenrunde 2

Während in der Parellelgruppe in den ersten Partien noch viel taktiert wurde und das Nicht-Verlieren-Wollen an erster Stelle stand, ging es hier von Anfang an richtig zur Sache. Vineta Audorf präsentierte sich in überragender Form und ließ an seinem Finaleinzug zu keiner Sekunde Zweifel aufkommen. Für das Spiel um Platz drei qualifizierte sich die SG Rieseby nach einem 3:2 gegen den in der Vorrunde noch so starken TuS Rotenhof.

Spiel um Platz drei

Entgegen den Vorrundenspielen, die einmal zwölf Minuten dauerten, ging es in den beiden Finalspielen über zwei Mal zehn Minuten. Auch hier zeigte sich die Überlegenheit der Mannschaften aus der „Hammergruppe“. Im Duell der Verbandsligisten setzte sich die SG RieWa gegen Brekendorf locker mit 5:1 durch.

Finale

Hier standen sich die beiden – mit Abstand – stärksten Mannschaften des Turniers gegenüber. Die Audorferinnen legten los wie die Feuerwehr und zwangen SG-Schlussfrau Jessica Sund-Duschnat bereits früh zu einer Glanzparade. Auch in den Folgeminuten waren die Audorferinnen das dominierende Team, doch Mareike Thomas traf nur Außennetz und Pfosten. Mitspielerin Lea Sophie Behrens scheiterte zudem an der Querlatte. Erst nach fünf Minuten konnte sich die SG etwas befreien und erwies sich vor dem Tor als kaltschnäuziger. So sorgten die Treffer von Annika Rickert, Stefanie Klay und Anneke Bremer für den ausgelassenen Jubel nach dem Schlusspfiff. Kleiner Trost für die Audorferinnen: Sie stellten mit Lara Rathjen (8 Tore) immerhin die beste Torschützin der Hallen-Kreismeisterschaften.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 07.Jan.2014 | 06:45 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen