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Hanerau-Hademarschen : Viele nützliche Tipps von Blaumeisen und Azubis

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Berufsorientierungsmesse an der Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftsschule in Hanerau-Hademarschen.

„BIB, BOM, BOP: Das ist ja im Moment richtig viel, was Ihr bewältigen müsst“, wandte sich Schulleiterin Heike Brunkert an die Acht- und Neuntklässler im Messepublikum in der Aula-West. Zusammen mit HHG-Chef Carsten Holst eröffnete Heike Brunkert die BOM: die Berufsorientierungsmesse, eine Gemeinschaftsveranstaltung der Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftsschule und des Hademarscher Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe.

Die BIB (Berufsinformationsbörse) in Rendsburg haben die Hademarscher Schüler vor zwei Wochen bereits besucht; am BOP (Berufsorientierungspraktikum) beim Berufsfortbildungswerk in Neumünster nehmen die 8. Klassen derzeit teil. „Ganz besonders möchte ich die Aussteller begrüßen, die sich hier heute als Ausbildungsbetriebe präsentieren wollen“, sagte Heike Brunkert.

Die BOM hatte 2012 eine erfolgreiche Premiere gefeiert. Von vornherein habe man einen zweijährigen Veranstaltungsrhythmus geplant gehabt, erklärte Carsten Holst: „So hat jeder Schüler einmal die Chance, diese Messe zu besuchen.“ Hauptzielgruppe der Veranstaltung waren die 8. und die 9. Klassen beider Standorte der Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftsschule. „Für diese beiden Klassenstufen ist der Besuch verpflichtend“, vermerkte Heike Brunkert, „und auch die Eltern sind mit eingeladen, ihre Kinder zu begleiten.“

Alle Schüler waren mit einem Laufzettel ausgestattet, den sie sich an mindestens vier BOM-Ständen abstempeln lassen mussten. Die Anzahl der Aussteller sei mit 20 auf dem gleichen Niveau wie bei der Premiere vor zwei Jahren, erläuterte Holst: „Wir haben nicht nur Firmen aus Hanerau-Hademarschen, sondern auch weitere Unternehmen aus der Region sowie einige überregionale Aussteller.“ Für den HHG-Vorsitzenden bietet die BOM eine „Win-win-Situation“ für alle Beteiligten: „Angesichts des demografischen Wandels wird es für unsere Betriebe immer schwerer, gute Ausbildungskräfte zu finden, und die Schüler sparen die Anfahrtswege, wenn sie sich für einen Ausbildungsbetrieb in der Region entscheiden.“

Neu dabei waren zum Beispiel zwei Unternehmen aus Hohenwestedt: das Autohaus Ihle und die Firma Leser. Ebenfalls zum ersten Mal bei der BOM vertreten waren die Garten- und Landschaftsbau-Experten von der Firma Sievers aus Jevenstedt. Die Verwaltung des Amtes Mittelholstein, die bereits bei der BOM-Premiere 2012 mit von der Partie gewesen war, bot gleich fünf kompetente Ansprechpartner auf: die Ausbildungsleiterin Jenny Lemke, deren Stellvertreterin Marion Krüger, die Gleichstellungsbeauftragte Carola Herzberg und die beiden Azubis Milena Jens und Henrik Eggers. „Wir haben viele Bewerbungen aus dem westlichen Teil unseres Amtes“, sagte Jenny Lemke, „wir haben bisher auch gute Erfahrungen mit unseren Azubis aus dieser Region gesammelt, und damit das so bleibt, präsentieren wir uns hier heute.“

Ebenfalls zum zweiten Mal bei der BOM dabei war die Fachschule für ländliche Hauswirtschaft. Bei den „Blaumeisen“ Inga Qualmann und Johann Hein konnten sich die Schüler über Ausbildungsvoraussetzungen und -wege des Internats informieren. „In Zeiten des Fachkräftemangels sind gute Azubis knapp“, vermerkte Christian Tepker und zog eine positive Bilanz der zweiten BOM: „So eine Messe ist eine gute Sache, und der Betrieb hier ist ja auch ganz ordentlich.“

 

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