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U16-Basketball-Bundesliga : Viel Positives trotz Niederlage

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der U16-Basketball-Bundesliga unterlagen die Junior Twisters Rendsburg zum Saisonauftakt den Eisbären Bremerhaven mit 62:70. Trotzdem war Trainerin Antje Mevius mit der Leistung ihres Teams nicht unzufrieden.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2015 | 06:00 Uhr

Die Saison in der U16-Bundesliga begann für die Junior Twisters nicht wie erhofft. Der Rendsburger Basketball-Nachwuchs kassierte eine 62:70 (9:17, 29:28, 43:47)-Niederlage gegen die Eisbären Bremerhaven, die sich keinesfalls als übermächtiger Gegner in der Herderhalle erwiesen. Dennoch zog Trainerin Antje Mevius viel Positives aus dem missglückten Auftakt. „Man hat auf jeden Fall gesehen, dass in der Mannschaft Potenzial steckt. In der vergangenen Saison hatten wir mit Henning Rixen und Jacob Menges zwei überragende Spieler in unseren Reihen, die in brenzligen Situationen das Geschehen an sich gerissen haben. Die sind aber nicht mehr da. Die verbliebenen Spieler müssen jetzt erst einmal lernen, Verantwortung zu übernehmen. Das dauert“, meinte Mevius. Zu der Unerfahrenheit ihrer Schützlinge gesellte sich im ersten Spiel auch eine gehörige Portion Nervosität. „Viele von den Jungs sind es nicht gewohnt, vor so einer lauten Kulisse zu spielen.“

Vor allem im ersten Viertel schienen die Gastgeber von den mehr als 100 Zuschauern in der Herderhalle beeindruckt. Die wenigsten Würfe fanden ihr Ziel, so dass die Junior Twisters nach zehn Minuten mit 9:17 zurücklagen. Das von Mevius angesprochene Potenzial ihres Teams zeigte sich dann im zweiten Viertel, das die Gastgeber klar mit 20:11 für sich entschieden und so beim Gang in die Halbzeitpause mit einem Punkt Vorsprung (29:28) führten. Bis zum 39:38 (26.) konnten die Rendsburger die Führung behaupten, doch in den Schlussminuten des dritten Viertels kippte das Spiel zugunsten der Gäste aus Bremerhaven. Vor allem den quirligen Arber Zeqiri bekam die Twisters Defensive nicht unter Kontrolle. Auf 32 Punkte brachte es Zeqiri am Ende bei einer Trefferquote von 76,5 Prozent. „So einen herausragenden Einzelspieler hatten wir leider nicht in unseren Reihen“, merkte Mevius an. Zum Vergleich: Alexander Rabe war mit 17 Punkten Rendsburgs bester Werfer.

Spätestens nach der 58:48-Führung (33.) gab es keinen Zweifel mehr an dem Gäste-Sieg, da die Hausherren weiterhin zu viele gute Chancen liegen ließen und auch bei den Rebounds zu oft das Nachsehen hatten. Mevius: „Wir waren teilweise gedanklich zu langsam.“ So blieb es bis zum Abpfiff stets bei einem komfortablen Vorsprung für die Eisbären. Zu viel Bedeutung wollte Mevius der Niederlage aber nicht beimessen. „Für uns beginnt die Saison so richtig eigentlich erst mit der Relegationsrunde im Februar nächsten Jahres. Bis dahin müssen wir uns so steigern, dass wir dann einen Gegner wie Bremerhaven schlagen. Das Potenzial ist da.“

Junior Twisters Rendsburg: Telemann (1), Rump (2), Nippert (10), Mau (2), Hansen (1), Heise (4), Merz (15), Breitkopf (2), Lasserre (2), Rabe (17), Syskin (4).

> Am kommenden Sonntag (11.30 Uhr) müssen die Junior Twisters bei der Baskets Akademie Weser-Ems antreten.

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