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5. Alt Duvenstedter Dorflauf : Viel Lob für die familiäre Atmosphäre

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

199 Teilnehmer gingen beim 5. Alt Duvenstedter Dorflauf über die verschiedenen Strecken an den Start. Alle lobten die familiäre Atmosphäre der Veranstaltung. In den Siegerlisten waren vor allem die regionalen Lauf-Asse zu finden.

Der Teilnehmerrekord aus dem Vorjahr mit mehr als 250 Aktiven fiel nicht. Beim 5. Alt Duvenstedter Dorflauf gingen dieses Mal „nur“ 199 Läufer an den Start. „Der bevorstehende Ferienbeginn mit Donnerstag als Brückentag hat uns wohl einige Teilnehmer gekostet“, meinte Astrid Jürgens vom Organisationsteam, das wohl auch in diesem Jahr wieder einen stolzen Erlös aus der Veranstaltung an den TSV Alt Duvenstedt und den Jugend-Feuerwehrmusikzug Alt Duvenstedt wird überweisen können. „Das ist vor allen Dingen dem großen Engagement aller ehrenamtlichen Helfer zu verdanken“, lobte Jürgens. „Ohne sie ist eine solche Veranstaltung gar nicht möglich.“

Für die meisten Teilnehmer auf den verschiedenen Strecken war es bei kühlem Wetter und Ostwind der Saisonausklang. Andere nutzten den Lauf als Vorbereitung für weitere anstehende Veranstaltungen wie beispielsweise Landrat Dr. Rolf Oliver Schwemer, der für den Heidelberg-Marathon am 27. Oktober seine Form überprüfte. Schwemer startete über die 10,6 km-Distanz und war mit seiner Zeit von 48:13 Minuten zufrieden. „Ich bin im nächsten Jahr bestimmt wieder dabei. Das ist hier immer eine familiäre Atmosphäre. Ein Riesenkompliment an die Organisatoren“, war auch der Landrat vom Engagement der Veranstalter begeistert. Hans-Peter Dannenberg (SG Athletico Büdelsdorf) nutzte die 5,5 km-Distanz zum „Auslaufen“. Er hatte noch den Ironman vom 8. September aus dem amerikanischen Madison in den Beinen. „Zugleich aber war es auch ein Test für die nächste Saison“, sagte Dannenberg.

In den Siegerlisten sind auch in diesem Jahr die regionalen Lauf-Asse vertreten. Auf der 10,6 km-Strecke war der Eckernförder Triathlet Philipp Grotrian nicht zu schlagen. Dem Owschlag-Sieger konnte niemand folgen. Für ihn war es ausschließlich ein Lauf gegen die Uhr. Schon nach 500 Metern konnte er sich vom Feld absetzen und siegte in 38:24 Minuten vor Alf Jöhnk (Rendsburg/41:40). Auf der 5,5 km-Distanz machten Maximillian Wegert und Fynn Gräber (beide SG Athletico Büdelsdorf) das Rennen unter sich aus. Am Ende behauptete sich der 19-jährige Wegert, der auch schon in Westerrönfeld und Fockbek siegte, in 19:08 Minuten vor dem zwei Jahre jüngeren Gräber (20:01). „Die Strecke war gut zu laufen. Ich war leicht erkältet, sonst wäre die Zeit wohl noch etwas besser gewesen“, meinte Wegert. Bei der weiblichen Konkurrenz gab es über 5,5 km eine Überraschung. Johanna Mahrt-Thomsen siegte in 22:22 Minuten vor Mareike Lützow (ALG VfL Bokel/22:28). „Ich lauf nur zweimal die Woche und nur so zum Spaß“, strahlte die Damendorferin. „Ich war heute nicht gut drauf“, meinte Lützow, die in dieser Saison schon einige Läufe gewinnen konnte. Spannend ging es beim Kinderlauf über die Strecke von 2,9 km zu. In einem packenden Spurt behauptete sich Raik Wunsch (TSV Kropp) in 11:56 Minuten vor Enzo Hiller (TSV Alt Duvenstedt) in 12:02 Minuten.

Besonders waren die Organisatoren erfreut, dass mit Peter Kruse erstmalig ein Rollstuhlfahrer teilnahm. Gelohnt hat es sich besonders für die Erstplatzierten einschließlich der Nordic-Walker. Für sie gab es ein Präsent und eine Urkunde. Doch am Ende durften sich alle als Sieger fühlen.

Alle Ergebnisse unter www.wetzstopp.de

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