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3. Handball-Liga der Frauen : Viel Lob, aber keine Punkte

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen unterlag die HG OKT im Landesderby der HSG Jörl-DE Viöl unglücklich mit 21:23 und bleibt Tabellensiebter. Vor allem in der ersten Halbzeit überzeugte das Team von Trainer Olaf Keck.

Das war nichts für schwache Nerven: In einem teilweise hochklassigen Landesderby in der 3. Handball-Liga der Frauen musste sich die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen nach 60 hart umkämpften Minuten der HSG Jörl-DE Viöl mit 21:23 (11:10) geschlagen geben. Durch die Niederlage bleibt das Team von Trainer Olaf Keck als Tabellensiebter weiterhin nur Mittelmaß (15:15 Punkte), während die Gäste (20:8) ihren dritten Rang festigten.

Vor mehr als 200 Zuschauern in der gut gefüllten Owschlager Sporthalle erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und hielten die HSG bis zum 7:4 (16.) auf Distanz. Von Sarah Jörgensen gut in Szene gesetzt, kamen vor allem Raphaela Steffek und Franziska Peters immer wieder zu Torerfolgen. Eine unkonzentrierte Phase ermöglichte den Gästen dann allerdings den 7:7-Ausgleich durch Katharina Hansen (20.). Immerhin konnte das Keck-Team, dank eines verwandelten Siebenmeters von Jörgensen sieben Sekunden vor dem Pausenpfiff mit einer 11:10-Führung in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff agierte die HSG Jörl-DE Viöl mit deutlich mehr Leidenschaft. Gäste-Trainer Thomas Blasczyk hatte „in der Kabine deutliche Worte gefunden“, wie er nach dem Spiel zugab und auf eine 4:2-Abwehr umgestellt. Das brachte die HG OKT aus dem Konzept, sodass die Keck-Schützlinge zu überhastet abschlossen und mit Gegenstößen bestraft wurden. Dass die Gastgeberinnen in dieser Phase nicht entscheidend in Rückstand gerieten, hatten sie Torfrau Femke Lobstaedt zu verdanken, die viele Chancen der Gäste zunichte machte. So blieb der Ausgang der Partie bis kurz vor dem Ende spannend. In der 58. Minute glich Caja Lübker zum 21:21 für die HG aus. Im Gegenzug brachte Sabrina Maier über Linksaußen Jörl wieder in Front. Mit einem verwandelten Siebenmeter zehn Sekunden vor Spielende beseitigte Hansen dann letzte Zweifel am Gäste-Sieg. HSG-Trainer Thomas Blaszcyk zeigte sich überaus anerkennend über die sichtbare Leistungssteigerung der HG OKT gegenüber dem Hinspiel (26:33). „Man sieht die gute Arbeit von Olaf Keck deutlich. Während wir im Hinspiel noch in allen Belangen überlegen waren, war unser heutiger Sieg glücklich.“ Das sah Olaf Keck ähnlich. „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Die erste Halbzeit haben wir dominiert. In der zweiten Halbzeit hatten wir einige Probleme im Angriff. In der Abwehr konnten wir allerdings durchweg vor allem in der Innenverteidigung überzeugen. Femke Lobstaedt im Tor war heute überragend. Leider haben wir es versäumt, in der ersten Halbzeit mehr Tore zu werfen. Insgesamt bin ich aber mit der Leistung meines Teams zufrieden.“

HG OKT: Katzberg, Lobstaedt – Rohwer (3), Ewert, Lübker (2), Jörgensen (2/2), Haudrup, Nissen, Peters (7/3), Steffek (6), Trceziok, Detlefsen (1).

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