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Jahresprogramm : Viel Kultur und spannende Ausstellung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Museumsverein und Künstlerkreis Hohenwestedt haben für 2014 ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

shz.de von
erstellt am 03.Jan.2014 | 06:00 Uhr

„Was gibt’s Neues im Museum?“, „Geist und Wort“, „Ratsgalerie speziell“: Bei der Planung des Hohenwestedter Kulturprogramms laufen die Fäden bei Hans Redinger zusammen, denn der Ex-Gemeindevertreter ist sowohl 1. Vorsitzender des Museumsvereins als auch Sprecher des Künstlerkreises Hohenwestedt (KKH). Im neuen Jahr tritt Redinger darüber hinaus auch als Einzelkünstler in Erscheinung, denn bei der Hohenwestedt-Woche 2014 präsentiert er ab dem 31. August in der Ratsgalerie eine Werkschau mit eigenen Gemälden.

Erster Termin im kulturellen Jahreskalender der Gemeinde Hohenwestedt ist eine Ausstellungseröffnung am 23. Februar im Heimatmuseum, bei der Günter Lingner aus Hamweddel nicht nur eigene Gemälde zeigen, sondern auch Geschichten aus seiner alten Heimat Masuren vortragen will. Am 9. März folgt die nächste Ausstellungseröffnung, aber diesmal im Rathaus: Christa Schirr, die in ihrem „Atelier am Matthof“ die „Kunstschule Hohenwestedt“ betreibt, präsentiert eine Auswahl ihrer Werke.

Am 13. April werden unter dem Motto „Was gibt’s Neues im Museum?“ Exponate gezeigt, die im Laufe des vergangenen Jahrs beim Heimatmuseum eingegangen sind. „Da haben wir wieder viele tolle Sachen gekriegt“, berichtet Redinger, dessen Lieblingsexponat ein knapp 100 Jahre alter Düngerstreuer ist: „Da werden einige kuriose Dinge zu sehen sein.“ Am 18. Mai geht’s im Rathaus weiter mit einer Vernissage aus der Rubrik „Ratgalerie speziell“. „In dieser Reihe wollen wir besondere Bilder von Leuten aus der Region zeigen“, erläutert Redinger, „und diesmal präsentieren wir die ebenso großformatigen wie farbenprächtigen Bilder von Ursula Bünte aus Oldendorf bei Itzehoe.“ Am 15. Juni ist Pastor Christian Carstens im Heimatmuseum zu Gast, um unter dem Motto „Geist und Wort“ über alte Bibeln und Gesangbücher aus den Beständen des Museums zu referieren.

Zum Auftakt der Hohenwestedt-Woche gibt es wie gewohnt kulturelle Veranstaltungen sowohl im Museum als auch im Rathaus. Ab dem 30. August sind im Museum Bilder der Hohenwestedter Malerin Grete Knickrehm (1889-1985) zu sehen. Anlass der Sonderschau ist der 125. Geburtstag der Künstlerin. „Grete Knickrehm ist in Hohenwestedt und Umgebung ziemlich bekannt“, weiß Redinger, „sie hat für alle möglichen Feste wie Konfirmationen, Hochzeiten und Geburtstage Bilder gemalt, so dass sich in vielen Haushalten heutzutage noch mindestens ein Knickrehm-Bild befindet.“ Wer ein Knickrehm-Gemälde besitzt und bereit ist, dasselbe für die Jubiläumsschau zur Verfügung zu stellen, kann sich an Redinger (04871/8184) oder an Uschi Busse (04871/568) wenden: „Der Museumsverein würde sich über Leihgaben aus der Bevölkerung sehr freuen.“

Am 31. August beginnt dann Redingers eigene Werkschau in der Ratsgalerie. „Einen Titel dafür hab ich noch nicht, den muss ich mir noch überlegen“, meint Redinger, der auch wieder mit eigenen Bildern vertreten sein wird, wenn am 2. November die Jahresausstellung des KKH im Rathaus eröffnet wird.

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