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frauenfussball : Viel Ballbesitz – keine Punkte

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Fußball-Verbandsliga der Frauen gab es für den TuS Rotenhof und den Brekendorfer TSV Niederlagen.

Sechs Spiele und immer noch kein Sieg. Die Verbandsliga-Fußballerinnen des TuS Rotenhof drohen den Anschluss in der Tabelle zu verlieren. Gegen den MTV Leck hieß es am Ende 0:1. Auch der Brekendorfer TSV musste eine Niederlage verarbeiten. Mit 1:4 gegen den FC Angeln fiel diese noch deutlicher aus.

TuS Rotenhof – MTV Leck 0:1 (0:1)

Rotenhofs Abwehrspielerin Inga Berries war enttäuscht: „Einen Punkt hatten wir auf Grund der Spielanteile absolut verdient.“ Die Entscheidung über den Ausgang des Spiels war praktisch schon nach zwei Minuten gefallen. Lecks Melanie Jürgensen ließ es sich nicht nehmen, ein Missverständnis zwischen TuS-Torfrau Simone Rehmer und der Abwehr zum Siegtreffer zu nutzen (2.). Nach dem Rückstand kontrollierte Rotenhof gegen einen robusten Gegner zwar das Spiel, konnte sich aber nie entscheidend durchsetzen. Einzig Stürmerin Lone Kurbjuhn sorgte für Gefahr. Doch im Abschluss blieb ihr das Glück versagt. Auch in der zweiten Halbzeit hatte der TuS deutlich mehr Ballbesitz, übte aber zu wenig Druck auf den Gegner aus, um noch den Ausgleich zu erzielen.

TuS Rotenhof: Rehmer – Franneck, Reimler (27. Schrum), Berries, Koplin, Marcinowski, Gräber, Wrede, Kurbjuhn, Krambeck, Siegmund.
Tor: 0:1 Melanie Jürgensen (2.).

Brekendorfer TSV – FC Angeln 1:4 (0:2)

Was hilft Ballbesitz, wenn man daraus nichts macht? Die Brekendorferinnen bestimmten zwar über weite Strecken der Partie gegen den FC Angeln das Geschen, trafen aber das Tor nicht. Sandra Staack vergab mit einem Lattentreffer die größte Chance (32.). Besser machten es die Gäste, die eine 2:0-Pausenführung mit in die Kabine nahmen. Nach dem Seitenwechsel keimte nach dem Anschlusstreffer von Stefanie Stieper (64.) Hoffnung auf, die allerdings postwendend wieder zerstört wurde. Die erneute Zwei-Tore-Führung für den FCA brach die Moral der Brekendorferinnen. Ein direkt verwandelter Freistoß besiegelte schließlich das Schicksal der Gastgeberinnen (75.), die zwar auch in der Schlussviertelstunde noch Chancen hatten, aber den Ball nicht mehr über die Linie brachten. „Am Ende hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen, aber im Fußball gewinnt eben der, der die meisten Tore schießt“, bemühte Brekendorfs Nicole Maleike eine alte Fußballweisheit.

Brekendorfer TSV: Frahm – Kuhr, Kochanowski, Höft – Petersen, Kloth, Brosche – Staack, Peetz, Freitag – Stieper. Eingewechselt: Sakowski, Prüfer.

Tore: 0:1 (9.), 0:2 (11.), 1:2 Stieper (64.), 1:3 (65.), 1:4 (75.).

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