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Herbstlaub : Viel Arbeit mit den bunten Blättern auf den Straßen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Rendsburger Stadtgebiet muss das Laub von 18 000 Bäumen muss eingesammelt werden.

Rot, orange und gelb leuchten die Blätter im Moment an Bäumen und Sträuchern. Was zweifellos sehr schön anzusehen ist, bedeutet auf der anderen Seite viel Arbeit. Schließlich fällt das bunte Laub irgendwann hinunter und muss entsorgt werden.

Für Niels Faust, Chef des Umwelt- und Technikhof der Stadt Rendsburg, und seine Mitarbeiter bringen die Herbstmonate reichlich Arbeit mit sich: Bis zu 15 Arbeitskräfte sind momentan täglich mit der Reinigung von Straßen und Anlagen beschäftigt. „Für unsere Kehrmaschinen ist der Herbst die Hauptzeit“, erklärt Faust. „Wir haben zwei große und zwei kleine Kehrmaschinen und wenn möglich, sind alle vier während der Laubentsorgung im Einsatz.“ Normalerweise seien nur zwei der Fahrzeuge unterwegs.

Im Herbst reiche das allein deshalb nicht aus, weil die Fahrer nicht nur eine vermehrte Anzahl an Einsätzen zu stemmen haben, sondern die Maschinen auch öfter entleert werden müssen als gewöhnlich. Denn es gilt, das Laub der 18 000 Bäume, die in Rendsburgs Parkanlagen und an den Straßenrändern stehen, einzusammeln.

Zahlen dafür, wie viel Laub genau in einem Herbst in Rendsburg anfällt, gibt es nicht. Niels Faust schätzt, dass die größeren Bäume etwa zwei bis drei Kubikmeter an Blättern verlieren. „Da viele Bäume in der Stadt schon 40 Jahre und älter sind, verfügen sie natürlich über eine gewisse Belaubung“, weiß Faust. Glücklicherweise muss es nicht überall vollständig entfernt werden: „Unsere Priorität liegt auf der Verkehrssicherung“, so der Leiter des Umwelt- und Technikhofes. Für Fußgänger, Rad- und Autofahrer solle keine Gefahr durch liegen gebliebene Blätter entstehen.

Ausgeladen wird das von den Kehrmaschinen eingesammelte Laub von den Straßen am Sammelplatz am Friedhof Klint. Von dort wird es als Kehricht per Container in eine Aufbereitungsanlage gebracht. Hier werden die einzelnen Bestandteile voneinander getrennt. Der darin enthaltene Sand wird im Straßenunterbau wiederverwendet. Die Blätter aus den Parkanlagen landen im gewöhnlichen Grünabfall – bei ihnen besteht nicht das Problem, dass sich schädliche Stoffe von der Straße dazwischen mischen. „Bis jetzt läuft in dieser Saison alles gut “, freut sich Faust. „Letztes Jahr kam uns Ende Oktober Sturmtief „Christian“ dazwischen. Da musste das Laub erst einmal liegen bleiben, weil wir mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren.“

Je nach Witterung wird der Großteil des Rendsburger Laubes bis Ende November beseitigt sein. Allerdings muss es bis dahin warm bleiben – denn ab dem 15. November beginnt für Niels Faust und sein Team die Winterdienstbereitschaft.

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erstellt am 17.Okt.2014 | 06:00 Uhr

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