Vertrieb von Saatgut: Schülerfirma hat Chance auf Landessieg

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24. März 2014, 13:06 Uhr

Das Helene-Lange-Gymnasium hat mit ihrer Schülerfirma „Rendsburger Saatkontor“ die Chance, Sieger beim Landeswettbewerb der Junior-Unternehmen zu werden. Bei „Junior-Schüler erleben Wirtschaft“ gründen Schüler ihre eigene kleine Firma.

Wildblumen, Kresse, Petersilie und Schnittlauch: Diese verschiedenen Samen hat die Schülerfirma der HeLa in ihrem Angebot. Verkauft werden diese mit Blumenerde in einer Tüte. Ein selbstgemaltes Bilderbuch ist ebenfalls mit dabei. Der Erlös ist für einen guten Zweck bestimmt. Die Schüler spenden einen Teil des eingenommenen Geldes an die „Stiftung Klimawald“.

Entwickelt wurde die Idee von den neun Mitarbeitern der Schülerfirma. „Uns war es wichtig, dass wir ein nachhaltiges Produkt haben“, berichtet Bele Petersen, Lehrerin des Helene-Lange-Gymnasiums. Besonders wichtig sei es, Kinder so früh wie möglich an die Natur heranzuführen. Das Saatgut bietet dazu eine gute Gelegenheit. Wie bei einer richtigen Firma arbeiten die Jugendlichen selbstständig. Sie treffen sich ein Mal wöchentlich in einer Freistunde. Es gibt verschiedene Abteilungen wie die Produktion und das Marketing. Verkauft werden die Produkte teilweise in Rendsburger Geschäften und bei Direktverkäufen.

Alle Schülerfirmen sind ein Teil des Junior-Programms, das vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln unterstützt wird. Die Schülerfirmen bestehen immer ein volles Schuljahr und sollen wirtschaftliches Denken sowie ökonomische Bildung fördern. Außerdem sollen die Schüler lernen, im Team zu arbeiten. „Es macht Spaß und es bringt mir persönlich auch sehr viel, vor allem Selbstbewusstsein. Außerdem hilft es, Führungsqualitäten zu entwickeln“, erzählt der Geschäftsführer der Schülerfirma, Erik Rathjens.

Welchen Platz die Hela beim Landeswettbewerb belegen wird, entscheidet sich bei der Abschlusspräsentation am 31. März in Kiel.

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