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2. Faustball-Bundesliga : Versöhnlicher Abschluss für Gnutz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 2. Faustball-Bundesliga feierten die Männer des TSV Gnutz zwei wichtige Siege gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Bei den Frauen schlug im Vereinsduell der TSV Schülp II die „Erste“ mit 3:1.

Mit einer Überraschung endete der letzte Spieltag vor der Weihnachtspause in der 2. Faustball-Bundesliga der Frauen. Im vereinseigenen Duell bezwang der TSV Schülp II die „Erste“ mit 3:1 und schob sich aufgrund des besseren Satzverhältnisses in der Tabelle sogar an den punktgleichen Klubkolleginnen vorbei. „Wir können unsere personellen Ausfälle derzeit einfach nicht kompensieren“, begründet Teamsprecherin Nadine Kowalczyk das schlechte Abschneiden. Als Tabellensiebter und damit Vorletzter gehen die Schülperinnen in die Weihnachtspause. Die TSV-Reserve ist Sechster. Immerhin ging die „Erste“ vor den heimischen Fans nicht gänzlich leer aus. Gegen Schlusslicht TuS Wakendorf-Götzberg gewann man mit 3:1. Die „Zweite“ war gegen den Tabellenletzten ebenfalls erfolgreich (3:0).

Versöhnlich endete das Jahr für die Herren des TSV Gnutz. Nach den beiden Siegen gegen das SZ Ohrstedt (3:2) und den Güstrower SC (3:0) geht man als Tabellensechster der 2. Bundesliga Ost in die Weihnachtspause. „Damit haben wir uns etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und vorerst den Kopf aus der Schlinge gezogen“, atmete Teamsprecherin Lena Mehrens auf. „Was diese Siege aber wert sind und ob die Energie auch weiterhin in Siege umgesetzt werden kann, wird sich erst an den letzten beiden Spieltagen der Saison im Januar zeigen.“

Männer
TSV Gnutz – SZ Ohrstedt 3:2 (4:11, 11:9, 8:11, 11:5, 11:9)

Vor dem Spieltag auf einem Abstiegsplatz stehend, zählten für die Gnutzer gegen die direkten Tabellennachbarn nur Siege. Doch der erste Satz im Landesderby verlief wenig vielversprechend. Ohrstedt spielte stark auf, Gnutz haderte nahezu auf jeder Position. Die Folge war ein 4:11. Eine Besprechung und ein taktischer Wechsel brachten die Wende. Zwar konnten die Nordfriesen auch Durchgang 3 für sich entscheiden, das Match ging aber an die Gastgeber, die im Entscheidungssatz Nervenstärke bewiesen und mit 11:9 triumphierten.

TSV Gnutz – Güstrower SC 3:0 (11:9, 12:10, 11:6)

Auch wenn die ersten beiden Sätze (11:9, 12:10) nur recht knapp zu Gunsten des TSV verliefen, war der Sieg letztlich doch ungefährdet. Besonders im dritten Satz (11:6) ließ man dem punktlosen Schlusslicht keine Chance

Frauen
TSV Schülp II – TSV Schülp I 3:1 (9:11, 11:7, 11.5, 11:8)

Beide Schülper Teams traten personell gehandicapt an. Während bei der „Zweiten“ unter anderem die erkrankte Angreiferin Eike Harder auf der Bank Platz nahm und durch Annika Rennekamp ersetzt wurde, musste Trainer Heiko Höpken bei der „Ersten“ auf Svenja Bergmann und Lara Mehrens verzichten. Zudem gingen viele Spielerinnen hüben wie drüben von einer Grippe geschwächt in die Partie. Die Schülper Reserve, die das vereinseigene Duell im Hinspiel noch mit 0:3 verloren hatte, kam mit den widrigen Umständen besser zurecht und nahm Revanche. In einem schwachen Spiel unterliefen den „Gastgeberinnen“ zu Beginn des Matches noch zu viele Fehler, so dass der erste Satz mit 9:11 verloren wurde. Doch danach steigerte sich die „Zweite“, während sich bei der favorisierten „Ersten“ weiter Fehler an Fehler reihte und das Höpken-Team der eigenen Reserve das Siegen einfach machte. „Das war eine unterirdische Leistung von uns“, sparte Kowalczyk nach der verdienten Niederlage nicht mit Kritik.

TSV Schülp I – TuS Wakendorf-Götzberg 3:1 (11:7, 12:14, 11:6, 11:6)

Die Schülperinnen konnten ihre Verunsicherung nach der Auftaktniederlage lange nicht abschütteln. So blieben die ersten beiden Sätze hart umkämpft. Mit Beginn des dritten Satzes fanden die Höpken-Schützlinge dann aber ihren Rhythmus. Angetrieben von einer im Angriff stark aufspielenden Julia Thullesen gelang dem TSV I der Pflichtsieg gegen das noch punktlose Schlusslicht.

TSV Schülp II – TuS Wakendorf-Götzberg 3:0 (12:10, 11:7, 12.10)

Der Auftakterfolg sorgte bei den Gastgeberinnen nicht für den nötigen Rückenwind. Die TSV-Reserve trat überraschend verunsichert auf. Die kurz oder halb gespielten Bälle der Ex-Schülperin Caro Franzke im Dress des TuS Wakendorf-Götzburg bereite der Abwehr des Heimteams große Probleme. Lediglich Kim Reimers kämpfte um jeden Ball. Am Ende reichte es dennoch zu einem glanzlosen 3:0-Erfolg.

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