Dornröschenschlaf beendet : Verein ist am Ziel seiner Wünsche

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Die Trägerschaft für den Naturpark Aukrug wurde auf einen Verein übertragen. Minister Robert Habeck überreichte die Urkunde.

Nach fast zwei Jahren „Dornröschenschlaf“ ist der Verein Naturpark Aukrug am Ziel seiner Wünsche. Gestern bekam der im Juni 2012 gegründete Verein die Trägerschaft für den Naturpark Aukrug übertragen. Der Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Robert Habeck überreichte im „Tivoli“ in Innien eine Urkunde, welche den Wechsel der Verantwortung besiegelt: Von einer aus den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Steinburg gebildeten Gesellschaft geht die Trägerschaft über auf den Verein Naturpark Aukrug.

„Es ist für mich eine Freude und ein Vergnügen, heute den nächsten Schritt des Aukruger Weges einleiten zu dürfen“, sagte Habeck. Mit der Neuregelung der Trägerschaft sei die „Verantwortung nun näher bei den Menschen vor Ort.“

„Heute – 45 Jahre nach der Gründung des Naturparks – steht der Verein Naturpark Aukrug bereit, die Verantwortung für den Naturpark zu übernehmen“, erklärte der Vereinsvorsitzende Ernst Scheel: „Bürgern der 42 Naturpark-Gemeinden wird damit die Möglichkeit zur Zukunftsgestaltung des ländlichen Raums gegeben.“ „Der Weg des freiwilligen Naturschutzes – der Aukruger Weg – hat sich mittlerweile einen Namen gemacht“, stellte Scheel fest: „Die enge Abstimmung der Naturschutzbelange mit den Interessen der Land- und Forstwirtschaft, des Tourismus und Gewerbes sowie der Gemeinden haben dem Naturschutzring Aukrug hohes Ansehen verliehen.“

Der Naturschutzring soll sich auch in Zukunft um die Verwirklichung von Naturschutzprojekten kümmern. Der Verein Naturpark Aukrug will sich vorrangig der Förderung der Naherholung und des Tourismus widmen. Das erste Projekt des neuen Trägervereins heißt „Aukruger Weg: wandern – entdecken – genießen“ und soll Smartphone-Besitzern erlauben, über eine App auf eine neue Internetseite zuzugreifen, auf der sich künftig Informationen über Attraktionen, gastronomische Angebote und die Veranstaltungstermine in allen Naturpark-Gemeinden finden.

Minister Habeck überreichte einen Förderbescheid über 34 150 Euro, was der Hälfte der veranschlagten Projektkosten entspricht. 25 Prozent der Entwicklungskosten steuert die Bingo-Umwelt-Lotterie bei, 25 Prozent muss der Naturpark-Verein selbst aufbringen. „Das ist ein tolles Pilotvorhaben, um Natur erlebbar zu machen“, lobte Minister Habeck.

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