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Handball : Verdienter Sieg für das Kociok-Team

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der Männer besiegt die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg die HSG Hohn/Elsdorf klar mit 35:29. Rote Karte für Goetzin.

Wie die Meinungen auseinander gehen. „Der Sieg war verdient, fiel aber zu hoch aus. Ein bis zwei Tore wären in Ordnung gewesen“, kommentierte Thies Schmalfeld, Trainer der HSG Hohn/Elsdorf, die 29:35 (14:19) seines Teams im der Derby der Handball-Oberliga bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. „Das finde ich nun gar nicht“, konterte Gunnar Kociok. Seine Erklärung dafür könnte einfacher nicht sein: „Dagegen spricht, dass wir mit sechs Toren gewonnen haben. Hohn hätte das ja ändern können.“

Nur zweimal (1:0 und 2:1) lag die Mannschaft von Thies Schmalfeld vorn. Danach lief sie permanent einem Rückstand hinterher. „Hohn kann froh sein, dass wir den Sack nicht früher zugemacht haben. Das war unsere einzige Schwäche heute“, erklärte Kociok selbstbewusst. Sein Team setzte sich bereits in der ersten Hälfte über 11:6 auf 19:14 ab und profitierte dabei von der offensiven Deckung, die er angeordnet hatte, um Hohns Spielmacher Jörg Gosch weniger Platz zur Selbstverwirklichung zu geben. Deie Gäste mussten bereits nach 25 Minuten ohne Christopher Goetzin auskommen, der beim Stand von 13:11 Jens-Christian Woldt per Gesichtstreffer hart stoppte. Fortan fand die Partie ohne den Hohner statt. Und da waren sie wieder, die unterschiedlichen Ansichten. „Der Platzverweis kam völlig zu recht. Christopher weiß schon, was er gemacht hat und kann froh sein, dass er nicht gesperrt wird“, moserte Kociok, während Schmalfeld die Aktion als „zweiminutenwürdig, aber nicht unbedingt mehr“ einordnete. Weil sich kurz darauf Patrick Möller eine Zeitstrafe einhandelte, als er Ronny Hohnsbehn foulte, konnte Westerrönfeld in 6:4-Überzahl auf 17:11 davonziehen.

Eine Zeitstrafe war es auch, die Hohn/Elsdorfs Aufholjagd jäh unterbrach. Von 18:24 hatten sich die Gäste auf 28:30 herangekämpft. Ob nun berechtigt oder unberechtigt – schlussendlich gewannen die Gastgeber das erste Oberligaderby des Jahres mit sechs Toren.

Am Ende herrschte zumindest beim Lob für das eigene Team Eintracht bei den Trainern. „Wir haben sehr gut gekämpft und das Spiel war ein weiterer Schritt nach vorne“, fanden beide. „Wenn wir es noch schaffen, dass die eingewechselten Spieler direkt ins Spiel finden, dann können wir eine richtig gute Oberligamannschaft werden. Schön ist auch zu wissen, dass wir noch Leute in der Hinterhand haben, die noch gar nicht auflaufen konnten“, ergänzte Kociok.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Martensen, Buchert - Moreau, R. Hohnsbehn (4), Schrader (3), Jüschke (2), Fisch (4), C. Cohrt, Petriesas (6/1), Woldt (7/1), Jöhnk (7), Seehase (1), Cardis (1), F. Cohrt.

HSG Hohn/Elsdorf: Dobratz, Treziak – Thöming (6), Möller (4), Oeltjen (4), B. Hohnsbehn (7/1), Küch, Reinsch (2), Petersen, Katzmann, Plöhn (3), Gosch (3/2), Goetzin.

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