Verdi will Rendsburger Kanaltunnel lahmlegen

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06. August 2013, 05:59 Uhr

Rendsburg/Kiel | Die Behörden prüfen eine Entlastung des Nord-Süd-Verkehrs in Schleswig-Holstein durch einen Stopp von Sanierungsarbeiten am Rendsburger Kanal tunnel. Dabei wird untersucht, ob in der Oströhre eine Spur nach Norden freigegeben werden kann. Damit könnte ein Teil der Belastungen abgefangen werden, die mit der Sperrung der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal an der A7 für schwere Fahrzeuge über 7,5 Tonnen entstanden sind. Bis Ende dieser Woche solle eine sicherheitstechnische Machbarkeitsbeurteilung vorliegen, sagte Helmut Külsen von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gestern.

Allerdings droht an der Ausweichstrecke neuer Ärger: Verdi will die Leitstelle des Rendsburger Kanaltunnels in der nächsten Woche bestreiken. "Dann darf kein Auto mehr durch den Tunnel fahren", sagte gestern Verdi-Fachbereichsleiter Jochen Penke gegenüber unserer Zeitung. Verdi protestiert derzeit mit bundesweiten Streikaktionen gegen den geplanten Umbau der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.

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