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Landeszeitung

18. Dezember 2017 | 21:22 Uhr

Unterwegs für die Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nortorfer Helferkreis sammelt in der ganzen Region Spenden ein / Neue Anlaufstellen und Betreuungsangebote für Asylbewerber

von
erstellt am 03.Feb.2015 | 12:19 Uhr

Ob es die Hilfe der ehrenamtlichen Paten ist, die Kleiderbörse oder Freizeitangebote – die Unterstützung aus Nortorf für die derzeit etwa 90 Flüchtlinge in der Stadt hat mittlerweile feste Strukturen bekommen. Darüber freuen sich vor allem Peter Krey vom Amt Nortorfer Land, Kirchenvorsteher Hanns Lothar Kaempfe, Christine Liebing (Patenverwaltung) sowie Dieter Schlüter und Klaus Schuldt, die sich ebenfalls ehrenamtlich engagieren. „Wir sind auf einem guten Weg“, ist sich die Lenkungsgruppe sicher.

Zu den Anlaufstellen gehört unter anderem die Kleiderausgabe, die jeden Montag von 14 bis 15 Uhr im „weißen Haus“ neben dem Museum im Jungfernstieg stattfindet. In dieser Zeit können sich die Flüchtlinge Kleidung aussuchen. Aber auch Spendenartikel können in der Zeit vorbeigebracht werden. Vor allem Kleidung in kleinen Größen sowie Töpfe werden momentan benötigt. Außerdem sind kleine Möbel (Sofas, Tische, Stühle) und Haushaltsgegenstände gefragt. Viele Wohnungen der Flüchtlinge seien bereits mit Kleinmöbeln und Fernsehern ausgestattet – „dafür sind wir in 14 Tagen rund 1000 Kilometer durch die Gegend gefahren und haben Spenden entgegengenommen“, berichtet Dieter Schlüter. „Die Flüchtlinge haben sich alle ganz lieb bei uns bedankt. Da hat sich die Mühe gelohnt“, erzählt Klaus Schuldt.

Der nächste Frauentreff im Markushaus findet am 9. Februar (alle 14 Tage) von 15 bis 17 Uhr statt. Dann haben Flüchtlinge und Paten Gelegenheit, sich auszutauschen „oder einfach nur gesellig zu quatschen“, sagt Christine Liebing. Jeden Donnerstag von 14 bis 15 Uhr können sich die Flüchtlinge beim „Fitness für Männer“ austoben. „Es ist wichtig, dass die Männer die Gelegenheit haben, sich mal so richtig auszupowern“, sagt Dieter Schlüter.

Am besten besucht wird die Fahrradwerkstatt (wir berichteten). „Manchmal wird es dort ganz schön eng“, erklären Schlüter und Schuldt, die gemeinsam mit anderen Helfern den Werkstattkurs leiten. Zusammen mit den Asylbewerbern werden Fahrräder repariert und anschließend verteilt. Weitere Fahrräder nehmen Dieter Schlüter (Telefon 0  43  92/44  67) und Klaus Schuldt (0  43  92/6  94  06) gern entgegen.

Die Patenfindung und Verteilung hat Christine Liebling (Telefon 0  43  29/91  39  21) übernommen. „Man muss keine Grundvoraussetzungen mitbringen, um sich als Pate zu engagieren. Hauptsache man ist mit dem Herzen dabei.“

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