Unterricht im Hospiz

Sozialpädagogische Assistenten besuchten „Haus Prosefeld“

shz.de von
03. Dezember 2013, 00:33 Uhr

Ein Besuch im Hospiz stand auf dem Stundenplan von Realschülern. Die angehenden Sozialpädagogischen Assistenten des BBZ informierten sich über das „Haus Porsefeld“ im Rahmen ihres Projekts „Sterben und Tod“. Das Schwerpunktthema im Religionsunterricht wurde geleitet von Diplom-Handelslehrerin Petra Frank.

„Das Sterben ist gleichzeitig auch Leben vor dem Tod“, sagte Petra Frank. „Das Sterben soll als bewusste Lebenszeit angenommen werden.“ Im Religionsunterricht wurden die verschiedenen Facetten des Themas intensiv besprochen. „Wir haben dabei nicht nur Aspekte der Sterbeforschung und allgemeine Fragen zum Tod behandelt, sondern auch das kontrovers diskutierte Thema der Sterbehilfe speziell bearbeitet.“

Durch die intensive Vorbereitung auf den Besuch im Hospiz erfuhren die Schüler, dass die Einrichtung für Schwerstkranke einen Teil ihrer Kosten durch Spenden decken muss. Daher baten die Schüler unter anderem im Familien- und Freundeskreis um finanzielle Gaben. Der Erlös wurde von dem Förderverein des BBZ noch aufgestockt, so dass am Ende 85 Euro übergeben werden konnten.

Die Leiterin des „Haus Porsefeld“ Heidrun Preußer, freute sich über die Unterstützung. Die Gastgeberin vermittelte den angehenden Kindergärtnerinnen durch ihren Vortrag tiefe Einblicke in die Hospizarbeit. Die Schüler waren gerührt und berührt.

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