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fussball-verbandsliga nord-ost : Untergangsstimmung beim BTSV nach dem 4:5 in Plön

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Abstieg für den Büdelsdorfer TSV aus der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost ist nach dem 4:5 beim TSV Plön kaum noch zu verhindern. Dabei hatten die Gäste schon mit 4:2 geführt, ehe die Partie doch noch kippte.

Ganz ganz bitter war der Auswärtsauftritt des Büdelsdorfer TSV beim TSV Plön. Trotz einer über weite Strecken starken Vorstellung stand man am Ende mit leeren Händen da. 4:5 (1:2) hieß es nach 90 dramatischen Minuten aus Sicht des BTSV, der damit wohl die letzte Chance auf den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost verspielt hat. „Es war nach einem Spiel noch nie so ruhig in der Kabine. Und wer die Jungs kennt, weiß, was das heißt“, sprach BTSV-Coach Adrian Königsmann „von Untergangsstimmung“.

Die Partie begann für die Gäste verheißungsvoll: Schon nach sieben Minuten lag man mit 1:0 vorne: Ecke Malte Ellwardt, Kopfballablage Niklas Knutzen, Vollstrecker mit der Hacke Mats Henke. „Ein Traumtor “, wie nicht nur Königsmann befand. Nach dem Ausgleich zum 1:1 (19.) riss der Faden beim bis dahin drückend überlegenden BTSV. Die Hausherren kamen stärker auf und verdienten sich die Pausenführung (45.+2). „Dennoch war das 2:1 irregulär, weil der Unparteiische ein glasklares Foul an Malte Ellwardt übersah“, ärgerte sich Büdelsdorfs Übungsleiter. Im zweiten Durchgang marschierten die Blauen wieder und setzten auch aufgrund ihrer Tabellensituation alles auf eine Karte. Die Belohnung: das 2:2 und 3:2 von Nachwuchshoffnung Johannes Kaak (60., 65.), der bereits in der 40. Minute für den angeschlagenen Knutzen ins Spiel gekommen war. Mats Henke krönte anschließend seine Galavorstellung mit einem direkt verwandelten Freistoß in den Giebel (68.). „Ich musste dann unseren Mittelfeldstabilisator Thorge Drews verletzungsbedingt vom Feld nehmen. Ein Umstand, der die Partie wohl doch noch kippen ließ“, mutmaßte Königsmann. In alter „Netzer-Manier“ wechselte sich Plöns Spielertrainer Maik Gabriel selbst ein und erzielte per Doppelpack den Ausgleich (78., 80.). „Ein Remis wäre jedoch zu wenig gewesen. Uns so haben wir alles nach vorne geworfen und wurden beim 4:5 in der Nachspielzeit dann eiskalt ausgekontert“, berichtete Königsmann niedergeschlagen.

Büdelsdorfer TSV: Wulff – Wiese (86. Jessen), Rechner, Drews (66. Peters), Knutzen (40. Kaak), Wardin, Bornholdt, Ellwardt, Philippsen, Henke, Berndt.
SR: Lähn (Weddelbrook). – Zuschauer: 60.
Tore: 0:1 Henke (7.), 1:1 Reese (19.), 2:1 Kaun (45.+2), 2:2, 2:3 Kaak (60., 65.), 2:4 Henke (68.), 3:4, 4:4 Gabriel (78., 80.), 5:4 Reese (90.+3).

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