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Feueralarm im Hotel Hansen : Unruhige Nacht für Hotelgäste

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein Brand an der Bismarckstraße endet glimpflich. 25 Menschen mussten kurzfristig in Sicherheit gebracht werden. Eine Glühbirne hatte eine Matratze entzündet.

shz.de von
erstellt am 07.Jun.2015 | 21:00 Uhr

Mitten in der Nacht wurden die Gäste aus dem Schlaf gerissen. Im Hotel Hansen in der Bismarckstraße ist am frühen Sonnabend gegen drei Uhr ein Feueralarm ausgelöst worden. Eine Matratze war in Brand geraten. 25 Menschen mussten kurzfristig in Sicherheit gebracht werden. Niemand wurde verletzt. Nach zwei Stunden konnten alle Gäste in ihre Betten zurückkehren.

„Der Brand ist glimpflich ausgegangen“, sagt Rendsburgs Wehrführer Gerrit Hilburger. „Die Matratze war bis zu diesem Zeitpunkt nur an einer Ecke angeschmort und hatte noch nicht vollständig Feuer gefangen.“ Die Schaumstoff-Unterlage war im Laufe des Tages im zweiten Stockwerk in einem nicht vermieteten Zimmer, das derzeit renoviert wird, vor einer Lampe mit brennender Glühbirne abgestellt worden. „Es ist vermutlich vergessen worden, das Licht zu löschen und so hat die Hitze während der folgenden Stunden die Matratze angebrannt.“

Ausgelöst worden war der Alarm durch einen Hotelgast, der den Qualm gerochen hatte. Durch das Lüftungssystem hatte sich der Brandgeruch im gesamten Haus verbreitet. Als die rund 30 Feuerwehrkräfte anrückten, hatten auch schon die Brandmelder an den Zimmerdecken Alarm geschlagen. Neben der Polizei waren 30 Kräfte der Rendsburger Wehr im Einsatz. Auch Bürgermeister Pierre Gilgenast wurde informiert und verfolgte die Evakuierung und Löscharbeiten.

Die 25 Hotelgäste, zu denen auch Teilnehmer des internationalen Treffens des Round Table Clubs 68 gehörten (siehe Artikel unten), mussten das Gebäude verlassen. „Weil es regnete, haben wir sie in der Nordmarkhalle gegenüber des Hotels untergebracht“, berichtet der Wehrführer weiter. Die ausquartierten Rendsburg-Besucher seien von Mitarbeitern des Roten Kreuzes betreut worden. Die qualmende Matratze wurde aus dem Fenster geworfen und gelöscht. „Das Zimmer war verrußt“, schildert Hilburger die Situation. Einen Gebäudeschaden habe es aber nicht gegeben.

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