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Handball, 3. Liga : Unglücklicher Punktverlust in Buxtehude

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen kehrt mit 24:24-Unentschieden zurück.

Von einem unglücklichen Punktverlust sprach Vagn Hansen im Anschluss der Partie seiner HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) bei der Bundesliga-Reserve des Buxtehuder SV. Der Trainer der Drittliga-Handballerinnen musste sich mit einem 24:24 (13:12)-Unentschieden begnügen.

Dabei hatten die Gäste aus Schleswig-Holstein eine Menge Pech. Imke Seidel war bereits angeschlagen ins Spiel gegangen, und Franziska Peters musste nach zehn Minuten verletzt ausscheiden. „Als sich dann auch noch Sara Jörgensen in der zweiten Halbzeit verletzte und wahrscheinlich mit einem Kreuzbandriss länger ausfallen wird, sind uns die Rückraumspielerinnen ausgegangen“, haderte Hansen. Nach Ansicht des OKT-Trainers waren diese geballten verletzungsbedingten Ausfälle einer der Gründe, die zum Remis führten. Zudem war der Coach, besonders im zweiten Durchgang, mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns nicht einverstanden. Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste. Immer wieder legten sie eine Führung vor. Erst beim Stand von 11:10 (24.) gelang es Buxtehude, die Verhältnisse umzukehren und lag erstmals in Front. Einen entscheidenden Vorsprung aber konnte sich der BSV nicht erarbeiten – im Gegenteil: OKT blieb zielstrebig, und Svenja Pahl erzielte unmittelbar unmittelbar vor dem Seitenwechsel den Treffer zur 13:12-Führung für die Hansen-Schützlinge.

Im zweiten Durchgang waren es die Gastgeberinnen, die entschlossener auftraten. Beim 15:15 lagen beiden Seiten gleichauf und nach 41 Minuten stand ein 18:15 zugunsten des BSV auf der Anzeigetafel. „Meine Mannschaft hat super gekämpft und den Rückstand beim 19:19 wieder wettgemacht“, freute sich Hansen über die gute Moral. Sein Team nahm nun wieder Fahrt auf, setzte den Gegner unter Druck und lag sechs Minuten vor dem Abpfiff mit 22:20 vorn. Dieser Zwei-Tore-Vorsprung hatte auch noch in Minute 57 Bestand (24:22). Dann aber war es die überragende Paula Prior, die den 23:24-Anschlusstreffer für den BSV erzielte.

Nachdem dann zunächst Buxtehudes Lara Schultze eine Zeitstrafe erhielt, war es HG-Spielerin Kristin Machau, die kurz darauf für alle unverständlich dasgleiche Schicksal traf. „Dabei waren wir im Angriff. Warum Kristin dann die zwei Minuten bekommen hat, ist mir nicht klar geworden“, sagte Hansen. Die Hinausstellung sollte sich letztlich als fatal erweisen. Erneut war es Prior, die die Chance nutzte, um dem Gastgeber mit ihrem Treffer in der Schlussminute einen Punkt zu retten.

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Seidel (5/4), Küppers, K. Rohwer (2), Greinke, Pahl (3), Linke, Peters (1), H. Rohwer, Machau (9/1), Lübker, Jörgensen (1), Steffek (3).

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erstellt am 04.Okt.2015 | 12:32 Uhr

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