Handball-Oberliga der Männer : Ungefährdet zum sechsten Heimsieg

Energisch setzt sich hier Westerrönfelds Christopher Sawitzki (Mitte) gegen Norderstedts Ole Werner (Nr.18) durch.
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Energisch setzt sich hier Westerrönfelds Christopher Sawitzki (Mitte) gegen Norderstedts Ole Werner (Nr.18) durch.

In der Handball-Oberliga der Männer bezwang die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg den Tabellenletzten HT Norderstedt mit 39:32. Debütant Felix Stiller steurte an seinem Geburtstag zwei Tore zum Sieg bei.

Die Heimbilanz der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in der Handball-Oberliga der Männer ist seit Sonnabend ausgeglichen. Mit dem 39:32 (22:13) gegen das Schlusslicht HT Norderstedt glückte der vierte Erfolg vor heimischer Kulisse im neunten Spiel nach dem Aufstieg in der Heidesandhalle (ein Remis, vier Niederlagen).

Die Gäste aus Norderstedt legten eine überraschende 3:1-Führung (3.) vor, hielten dann aber lediglich bis zum 5:5 (9.) mit. Niklas Ranft (2), Patrick Petriesas und Jens-Christian Woldt legten mit ihrem Viererpack innerhalb von zweieinhalb Minuten ein 9:5 vor. Duplizität der Ereignisse wenig später: Beim 16:11 ließen diesmal Christopher Sawitzki, Ranft, Tim Dau und Petriesas einen weiteren 4:0-Erfolgslauf zum zwischenzeitlichen 20:11 (24.) folgen und raubten den Gästen jegliche Hoffnungen, aus Westerrönfeld etwas Zählbares mitnehmen zu können.

„Wir konnten sogar in der zweiten Halbzeit experimentieren und mit Felix Stiller, Christopher Sawitzki, Joschka Bünger und Torsten Hartwig die jungen Spieler in die Abwehr stellen, so dass sich die erfahrenen Spieler auf das Torewerfen konzentrieren konnten“, staunte HSG-Co-Trainer Reiner Pohl-Thur über den lockeren Sieg. Garniert wurde der sechste Saisonsieg von einem besonderen Tor von Felix Stiller. Der Jungspund bestritt an seinem 18. Geburtstag sein Oberligadebüt und erzielte seinen ersten Treffer in dieser Liga zum 24:14 (34.). Stiller traf in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit, als die Westerrönfelder kurz vor ihrer höchsten Führung (25:14, 35.) standen. In den restlichen 25 Minuten blieb den Gastgebern jegliches Zittern erspart. Die Norderstedter schafften es lediglich, auf einen Sechs-Tore-Rückstand zu verkürzen. Über 30:24 (44.) und 36:28 (52.) trudelte die HSG sicher ins Ziel. Somit gewann Mark Walder auch das Rückspiel gegen seinen Bruder Rick. Der Kreisläufer in Diensten der Norderstedter traf allerdings mit vier Toren doppelt so häufig wie sein älterer Bruder im HSG-Trikot.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Buhmann, Tietjens – Sawitzki (5), Hartwig (1), Seeck (1), Jüschke, Petriesas (7/2), Woldt (4), Dau (6), Ranft (8), Stiller (2), Bünger (2), Kohnagel (1), Walder (2).

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