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Unfall im Tunnel - beherzter Helfer griff ein

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erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Rendsburg | Mit der Verkehrsdichte im Rendsburger Kanaltunnel steigt auch die Unfallgefahr. Am vergangenen Montag - das teilte die Polizei erst gestern mit - ereignete sich im Tunnel ein Zusammenstoß, der einige Verkehrsbehinderungen zur Folge hatte. Gegen 9.35 Uhr war 80-jähriger Autofahrer mit seinem Pkw und Anhänger in der Röhre in Richtung Süden unterwegs. Offenbar hatte er seinen Anhänger nicht ordnungsgemäß befestigt - dieser löste sich plötzlich und geriet auf die Gegenfahrbahn. Es kam, wie es kommen musste: Eine 34-jährige Pkw-Fahrerin konnte nicht mehr ausweichen und prallte auf den Anhänger. Die Fahrerin und ihre zehnjährige Tochter wurden nicht verletzt.

Der gehörige Schrecken, den die beiden erlitten, wurde durch einen aufmerksamen und tatkräftigen Helfer abgemildert, der die Situation als Pkw-Fahrer miterlebt hatte und sich umsichtig und professionell zunächst um die beiden Frauen kümmerte und sie sicher in sein Fahrzeug verbrachte. Anschließend kümmerte er sich, vorschriftsmäßig mit Warnweste ausgestattet, um die anderen Beteiligten und um die Sicherung der Unfallstelle. Bis die Polizei eintraf, regelte er den Verkehr, so gut es ging. Andere Verkehrsteilnehmer hielten nicht an. Im Gegenteil - einige meinten noch, durch Hupen ihrer Verärgerung über den Stau Luft machen zu müssen.

Während an dem Anhänger nur geringer Sachschaden entstand, dürfte nach Einschätzung der Polizei an dem Pkw der 34-Jährigen ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 10 000 Euro entstanden sein.

Am Dienstagabend sorgte dann ein desorientierter Lkw-Fahrer für Aufregung, der nach der Tunneldurchfahrt in Richtung Norden in den Gegenverkehr geriet. Zu Schäden kam es glücklicherweise nicht, es waren allerdings komplizierte, zeitraubende und staufördernde Manöver notwendig, um den Lastwagen aus der einspurigen Falle zu befreien.

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