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Hohe Auszeichnung : Unermüdlich, spontan und kreativ

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Hans-Otto Kühl wurde beim Epiphanias-Empfang der Kirchengemeinde St. Marien mit dem Ansgarkreuz ausgezeichnet. Damit ist der ehrenamtliche Einsatz des 67-Jährigen gewürdigt worden. Dankeschön-Blumen gab es für zwei Frauen.

shz.de von
erstellt am 06.Jan.2014 | 13:01 Uhr

Christian Ramadan, Sabine Breitfelder und Wilfried Scheffer hießen in den vergangenen drei Jahren die mit dem Ansgarkreuz geehrten Gemeindeglieder von St. Marien. Beim jüngsten Epiphanias-Empfang im Haus der Kirche wurde die ehrenamtliche Arbeit eines Mannes gewürdigt, der sich „durch unermüdlichen Einsatz, Spontaneität und Kreativität auszeichnet“, wie der Kirchenvorstandsvorsitzende, Pastor Rainer Karstens, es in seiner Laudatio ausdrückte. Hans-Otto Kühl habe sich mit seinem Engagement um die Gemeinde verdient gemacht. „Das ist für mich eine Anerkennung meiner Arbeit“, freute sich der 67-Jährige.

Schon vor seiner Konfirmation ließ sich der in Sterup/Angeln aufgewachsene Kühl zum Kindergottesdiensthelfer ausbilden, als der er dort acht Jahre tätig war. Das Mitglied des Jugendkreises versorgte lange ans Haus gebundene Senioren mit Tonbandaufnahmen der Sonntags-Gottesdienste.

1974 kam Kühl nach Rendsburg, wo er 1975 bis 1989 auch in seiner neuen Gemeinde St. Marien in den Kindergottesdiensten mithalf. Mit Unterstützung des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) gestaltete er „Arbeitnehmergottesdienste“, Freizeiten, Andachten und Gesprächsabende.

Seit Januar 1985 gehört der Ansgarkreuz-Träger dem Kirchenvorstand beziehungsweise Kirchengemeinderat von St. Marien an. Seitdem hat er in verschiedenen Gremien, unter anderem als Vorsitzender des Finanzausschusses, viel Zeit und Kraft in die Leitung und Verwaltung der Gemeinde investiert. Im Berufsleben war Kühl als Diplom-Ingenieur bei der damaligen Schleswag für die Gasversorgung der Kreise Schleswig-Flensburg und Nordfriesland zuständig.

Auch auf Kirchenkreis-Ebene hat Hans-Otto Kühl die Interessen von St. Marien vertreten. Er war von 1977 bis 2010 Mitglied der Synode und ab 2005 fünf Jahre lang stellvertretender Angehöriger des Kirchenkreisvorstandes. Der Geehrte sei jedoch nie nie nur ein „Gremien-Mensch“ gewesen, betonte Karstens mit dem Hinweis auf dessen ehrenamtliche Tätigkeit als Küster und Kirchenführer, das Mitwirken bei Angeboten für Schulklassen und den Sommernächten im Gotteshaus.

Den ökumenischen Gedanken verfolgt Kühl, dem der Seelsorger eine „unverwechselbare Art“ bescheinigte, mit dem Pilgern, dem er sich seit 2005 mit großer Leidenschaft verschrieben hat. Dabei liege ihm die spirituelle Dimension besonders am Herzen.

Blumen hielt Rainer Karstens als Dankeschön für zwei Frauen bereit. Edith Schrader leitet die 20-köpfige Gruppe der „offenen Kirche“. Und Annekatrin Clausen hat mit ihrem Helferinnenteam dafür gesorgt, dass mehr als 40 Menschen „Heiligabend in Gemeinschaft“ verbringen konnten.

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