Unbeschwerte Tage vor den Toren der Stadt

Mit Konzentration und Geschick: Das Angelspiel war eine von vielen Stationen. Foto: Haller (3)
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Mit Konzentration und Geschick: Das Angelspiel war eine von vielen Stationen. Foto: Haller (3)

200 Kinder verbrachten die Vormittage der ersten Ferienwochen auf dem Heidberg

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06. Juli 2013, 04:59 Uhr

Rendsburg | Die Resonanz von täglich mehr als 2000 Klicks auf die Fotos bei Facebook sagt eigentlich schon alles über die Beliebtheit der Veranstaltung aus: 200 Kinder von "null" bis zwölf Jahren genossen in den ersten beiden Wochen der Sommerferien unbeschwerte Vormittage bei der Stadtranderholung auf dem Heidberg. Gestern ging die Freizeit erstmals mit einem Abschlussgottesdienst, gehalten von Vikarin Corinna Schmucker, zu Ende. Dabei konnten sich Eltern und Großeltern davon überzeugen, wie ideal das baumbestandene Gelände rund um das Gemeindehaus zum Toben und Spielen ist.

Eingeladen hatten einmal mehr die Kirchengemeinden Büdelsdorf, Neuwerk, St. Marien und St. Jürgen, in deren Regie unter der Gesamtleitung von Christiane Lehmann, Chefin des Familienzentrums A4, die Stadtranderholung ausgerichtet wurde. In der letztgenannten Gemeinde war vor über 40 Jahren auch die Idee entstanden, Kindern aus Familien, die sich einen Urlaub nicht leisten können, Ferien vor den Toren der Stadt zu schenken.

Rund 70 Jugendliche und Erwachsene kümmerten sich um das Wohl der Ferienkinder, darunter viele 13-Jährige, die sich im vergangenen Jahr noch selbst "erholten" und jetzt die Seiten wechselten. "Es ist ein Wahnsinn, mit welchem Engagement die Betreuer dabei sind", freute sich Christiane Lehmann. Viele hätten extra Urlaub genommen.

Etwa 25 verschiedene Spielstationen boten den Jungen und Mädchen abwechslungsreiche Beschäftigung. Rabs stellte die Geräte für Angelspiel und Wikingerschach, Torwandschießen und den heißen Draht,ebenso das Aufsichtspersonal. Viele Kinder wurden nicht müde, mit den rund 20 zur Verfügung stehenden Bobby Cars die Hänge auf und ab zu düsen. Neu eingerichtet wurde eine Krabbelgruppe für die Jüngsten, die sich in den feuchten Tagen vergnügt im Regenzeug durch den Matsch bewegten.

Zu einem Höhepunkt wurde der Ausflug zum Neumünsteraner Tierpark. Möglich war der spannende Aufenthalt durch eine 2600-Euro-Spende des Service Clubs Round Table 68. Die Organisatoren sind für diese Zuwendung ebenso dankbar wie für jegliche weitere sachliche, finanzielle und zupackende Unterstützung.

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