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Landeszeitung

15. Dezember 2017 | 13:41 Uhr

Jugendhandball : Überraschung im Derby

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Weibliche Jugend A der HSG Fockbek/Nübbel schlägt TSV Owschlag in der Handball-Oberliga mit 21:19.

Zum Auftakt der neuen Saison in der Handball-Oberliga der weiblichen Jugend A sorgte die HSG Fockbek/Nübbel für eine Überraschung. Der Aufsteiger besiegte im Derby den Meisterschaftsfavoriten TSV Owschlag mit 21:19. Auftaktsiege feierten auch die männliche Jugend A der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg mit dem 31:24 gegen den SV Tungendorf und die männliche Jugend B der HSG Hohn/Elsdorf mit dem 23:20 gegen den SV Henstedt-Ulzburg.

Männliche Jugend A

HSG Schülp/W’feld/RD – SV Tungendorf 31:24 (15:13)

Es dauerte eine gewisse Zeit, ehe die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in der neuen Saison angekommen war, doch dann zeigte die Mannschaft von Trainer Thorsten Hornig, was in ihr steckt. Den frühen 2:6-Rückstand (10.) egalisierten die Gastgeber beim 11:11 (22.). Zur Pause führten sie bereits mit 15:13. „Tungendorf hatte zwei starke Schützen, die wir anfangs nicht in den Griff bekamen“, berichtete Hornig. Die zweite Hälfte stand dann ganz im Zeichen seiner Mannschaft, die mit viel Tempo die Führung bis zum Abpfiff auf 31:24 ausbaute. „Wir waren letztlich ausgeglichener als Tungendorf besetzt und haben verdient gewonnen“, so Hornig.

HSG Schülp/W/RD: Oviedo, O. Petersen – Stangier, N. Petersen, Hartwig (2), Hornig (5), Zeyn (4), Hell (4), Stump (2), Meyer (5), Strehlow (1), Sawitzki (6), Lange (2), Bünger.


Weibliche Jugend A

HSG Fockbek/Nübbel – TSV Owschlag 21:19 (12:10)

„Wir haben eine starke spielerische und kämpferische Leistung abgeliefert. Gestützt auf eine starke Jule Holz im Tor haben wir das Spiel über fünfzig Minuten klar dominiert“, resümierte HSG-Trainer Reiner Held. In den letzten zehn Minuten der Partie geriet der Sieg der Gastgeberinnen aber noch einmal in Gefahr, denn nach dem 20:15 setzte Owschlag alles auf eine Karte und öffnete die Deckung. Die sich bietenden Möglichkeiten wurden von Fockbek/Nübbel nicht genutzt, so dass der TSV Tor um Tor näher kam. Doch zu einem Punktgewinn reichte es für den Favoriten nicht mehr. Bei den Owschlagerinnen fehlten zwar mit Jill Sievert, Lea Clausen und Amelie Glaser drei wichtige Spielerinnen, zudem waren fünf Akteure angeschlagen, doch das wollte Trainer Jens Meves nicht für die phlegmatische Spielweise als Entschuldigung gelten lassen: „Kein Herz, keine Leidenschaft, kein Feuer, kein Mut, kein Selbstvertrauen und damit keine Punkte“, fasste der TSV-Coach das Spielgeschehen zusammen. „Die HSG hat ihren Stiefel runtergespielt und verdient gewonnen.“
HSG Fockbek/Nübbel: Holz, Kock – Stolley (2), Lutz (2), Benthien (1), Kurbjuhn (3), Shala (1), Ruge (2), Schneider (8/4), Ohm (2), Imme, Sass, Jacob, Ehlers.
TSV Owschlag: Brudniok, Weiß – Behrend (5), Meenke (2), Steffek (5), N. Frahm (3), Stachowski (3), Anderson (1), Tams, Wolters, C. Frahm, Kubat, Born, Brandt.

Männliche Jugend B

HSG Hohn/Elsdorf – SV Henstedt-Ulzburg 23:20 (13:12)

„Wir haben gegen diesen Gegner in der vergangenen Saison zu Hause klar verloren, deshalb waren wir am Anfang auch noch ein wenig nervös“, sagte HSG-Trainer Thore Kuhrt, der trotz des Sieges nicht vollauf zufrieden war. Was aber schon jetzt bei seinem Team stimmte, war die kämpferische Leistung und der Einsatzwille. „Mit Torwart Christoph Ehlers hatten wir einen guten Rückhalt und am meisten hat mich gefreut, dass alle Feldspieler an den Torerfolgen beteiligt waren“, so Kuhrt. Mitte der erste Halbzeit lag die HSG mit 5:8 (16.) zurück, kämpfte sich aber wieder ins Spiel und übernahm das Kommando. Nach dem 17:13 (33.) leisteten sich die Gastgeber aber einen „Blackout“. Der SVHU glich zum 18:18 aus (38.). Erst danach fand Hohn/Elsdorf wieder zu seinem Spiel und setzte sich in der Schlussphase Tor um Tor ab.

HSG Hohn/Elsdorf: Ehlers, Peters – Rohwer (2), Feige (1), Kock (2), B. Claußen (3), M. Claußen (1), Fröhlich (3), Mumm (3), Lausch (3), Bartsch (3/3), Bruhn (2).

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