Handball-SH-Liga der Frauen : Überragender Angriff überdeckt Fockbeker Abwehrschwächen

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In der Handball-SH-Liga der Frauen feierte die HSG Fockbek/Nübbel im Duell der Aufsteiger einen 35:33 (21:18)-Erfolg über den HC Treia/Jübek. Erfolgreichste Werferin bei der HSG war Annika Imme mit zwölf Toren.

shz.de von
29. November 2015, 18:52 Uhr

Dieses Mittelfeldduell in der Handball-SH-Liga der Frauen führten beide Mannschaften mit offenem Visier. Die Angriffsreihen deckten schonungslos die Schwächen in der gegnerischen Deckung auf. Am Ende setzte sich die HSG Fockbek/Nübbel gegen den Mitaufsteiger HC Treia/Jübek mit 35:33 (21:18) verdient durch und sicherte sich die beiden Punkte.

In der ersten Halbzeit konnte sich lange Zeit kein Team absetzen. Erst in der Schlussphase gelang es den Gastgeberinnen, sich von 17:16 auf 21:18 bis zur Pause zu lösen. „Unsere Führung war aber schnell wieder weg“, berichtete HSG-Trainer Reiner Heldt. Anstatt weiter davon zu ziehen, geriet Fockbek/Nübbel sogar kurzzeitig ins Hintertreffen. Doch auch nach dem 24:26 wurden die Gastgeberinnen nicht nervös. Zwar war die Abwehr weiter offen wie das berühmte Scheunentor, aber der Angriff um die überragende Annika Imme (12 Tore) konnte die Defensivschwäche überdecken. Beim 32:31 übernahm die HSG wieder die Führung und machte in den Schlussminuten den Sieg perfekt.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz, Milferstädt - Imme (12), Stolley (3), L. Ehlers, Witt (3), Shala (3), Scheller (1), Ruge (1), Lutz, Schneider (4), Kurbjuhn (8),Tiedtke, M. Ehlers.

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