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1. Basketball-Regionalliga : Twisters zu klein für den Sieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Rendsburger Basketballer können die personellen Ausfälle nicht kompensieren und unterliegen in Stade.

Enttäuschend war lediglich das Ergebnis. Die Leistung der Rendsburg Twisters bei ihrer Premiere in der 1. Basketball-Regionalliga Nord war in Ordnung. Die 85:92 (21:26, 47:46, 70:71)-Auswärtsniederlage beim VfL Stade wäre vermeidbar gewesen.

Nach der Auftaktpartie haderte Twisters-Trainer Bjarne Homfeldt mit den personellen Voraussetzungen. „Hätte, wäre, wenn bringt uns zwar nicht weiter, aber den Ausfall von drei großen Spielern, konnten wir am Ende nicht kompensieren“, sagte er. Mit Eric Kibi, Christoph Brunk und Jannek Schmitt fehlten Spieler, die allesamt über zwei Meter messen. Trotzdem boten die Twisters dem Gegner über weite Strecken mehr als nur Paroli. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber mit nur fünf Punkten vorn. Zur Halbzeit hatte sich das Blatt bereits gewendet, und die Rendsburger gingen mit einem Zähler Vorsprung in die Kabine (47:46). „Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht. Daher ist es einfach ärgerlich, dass wir es verloren haben“, erklärte Homfeldt, der sich in der Offensive auf Aufbauspieler Peter Marcic (32 Punkte) und Center Björn Rohwer (25 Punkte) verlassen konnte. „Wenn man auswärts 85 Punkte macht, ist das in Ordnung. 92 Gegenpunkte aber sind zu viele, um zu gewinnen“, kritisierte er. Neben den drei Ausfällen waren es die frühen Foulprobleme von Twisters-Kapitän Morris Brodersen, die den Twisters zu schaffen machten. Der beste Verteidiger in Reihen der Rendsburger hatte bereits zur Pause drei Fouls auf seinem Konto und kassierte unmittelbar nach Wiederbeginn sein viertes (nach dem fünften Foul muss ein Spieler vom Feld). „Ich hätte ihn gern länger spielen lassen“, so Homfeldt. dessen Mannschaft die Partie dennoch bis in die Schlussphase offen hielt.

Fünfeinhalb Minuten vor dem Spielende war beim Stand von 80:80 noch alles drin, und dreieinhalb Minuten vor der Schlusssirene brachte Rohwer per Dreier sein Team nochmal auf 83:84 heran. Dann aber fanden zwei Würfe des ansonsten überragenden Marcic nicht den Weg ins Ziel, und so war die Partie gelaufen. „Trotz dieser Niederlage glaube ich, dass unser Selbstvertrauen gewachsen ist“, sagte Homfeldt mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf.

Rendsburg Twisters: Brodersen (4), Schütze, Marcic (32/3x3), Hillner, Rohwer (25/3x3), Störtenbecker (6), Basylev (8/1x3), Witt, Schlemmer (7/1x3), Rinner (3/1x3).

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erstellt am 21.Sep.2014 | 16:17 Uhr

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