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1. Basketball-Regionalliga : Twisters verpassen knapp die Überraschung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim Top-Team in Aschersleben vergeben die Rendsburger Korbjäger einen möglichen Sieg.

shz.de von
erstellt am 30.Mär.2015 | 06:34 Uhr

Fast wäre den Rendsburg Twisters eine Überraschung geglückt. Dank einer der besten Saisonleistungen sah es lange so aus, als sollte das Team von Trainer Bjarne Homfeldt von den Aschersleben Tigers zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Bis in die letzte Spielminute hinein hatten die Gäste beim Tabellendritten der 1. Basketball-Regionalliga die Siegchance. Am Ende stand eine knappe 73:77 (21:16, 37:31, 57:51)-Niederlage zu Buche. „Zum Schluss fehlten uns das Glück und die Kraft“, bilanzierte Homfeldt, der mit Christian Rinner und Peter Marcic kurzfristig auf zwei Akteure verzichten und dadurch sein taktisches Konzept ändern musste. Mit nur zwei Außenspieler für drei Flügelpositionen musste man nun zu einem Gegner fahren, der im Hinspiel noch mit 30 Punkten Differenz die Oberhand behalten hatte. Über die gesamten 40 Minuten mussten große Spieler auf die Flügelposition ausweichen und hatten folglich in den Spielzügen ungewohnte Rollen auszufüllen. „Das haben die Jungs aber gut gelöst“, so Homfeldt.

Überraschend bestimmten die Gäste zunächst die Partie. „Das war unserer komfortablen Situation geschuldet. Wir hatten nichts zu verlieren und konnten befreit aufspielen“, sagte Homfeldt. Über 10:2 legten die Twisters bis zum Ende des ersten Viertels eine Fünf-Punkte-Führung vor (21:16). Da vor allem Björn Rohwer, Morris Brodersen und Eric Kibi immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen kamen und auch die Zonenverteidigung sehr gut funktionierte, lag der Tabellenachte zur Halbzeit mit sechs Punkten vorn. Auch nach drei Vierteln der Spielzeit hatten die Gäste von dem Vorsprung noch nichts eingebüßt. In den letzten zehn Minuten machte sich dann aber das Fehlen von fünf Spielern bei den Twisters mehr und mehr bemerkbar. Brodersen war nach dreiwöchiger Pause erst am Vortag wieder in das Training eingestiegen, auch Rohwer spielte angeschlagen. Die Kräfte schwanden. Beim 58:57 (32.) ging Aschersleben erstmals in Front. Beim 71:62 (37.) sah der Gastgeber bereits wie der sichere Sieger aus. Doch die Twisters kamen noch einmal zurück. In einer dramatischen Schlussphase verpasste Rohwer mit einem Freiwurf sechs Sekunden vor Spielende den möglichen Ausgleich zum 74:74, im Gegenzug machten Mads Rasmussen und Ljubisa Markovic mit ihren Punkten den Erfolg der Tigers perfekt.

Rendsburg Twisters: Brodersen (18/4x3), Schütze (2), Sopha (7/1x3), Rohwer (15), Schlemmer, Brunk (2), Schmitt (4), Kibi (25 (1x3).

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